
B1 Gemeinsam etwas planen – Eine Ferienbetreuung für zwei Kinder organisieren
In dieser B1-Sprechübung planen Nora und Stefan gemeinsam: Eine Ferienbetreuung für zwei Kinder organisieren. Du übst Vorschläge, passende Reaktionen und gemeinsame Entscheidungen.
Die Übung trainiert das gemeinsame Planen für Goethe B1 Sprechen Teil 1 und telc B1 Sprechen Teil 3. Aufgabe und Dialog sind selbst erstelltes Übungsmaterial.
Aufgabe – Eine Ferienbetreuung für zwei Kinder organisieren
Eine Freundin muss in den Schulferien an zwei Vormittagen arbeiten. Sie möchten gemeinsam ihre zwei Kinder betreuen. Die Kinder sind sechs und acht Jahre alt.
Besprechen Sie die folgenden Punkte miteinander. Bringen Sie eigene Ideen ein, reagieren Sie auf die Vorschläge der anderen Person und einigen Sie sich auf einen gemeinsamen Plan.
- Zeiten: Wann und wie lange betreuen Sie die Kinder?
- Ort: Wo treffen Sie sich mit den Kindern?
- Programm: Welche Aktivitäten planen Sie?
- Essen und wichtige Angaben: Was müssen Sie vorher wissen?
- Aufteilung: Wer übernimmt die Betreuung und die Vorbereitung?
Musterlösung – Dialog
Eine mögliche Lösung mit Nora und Stefan:
Nora: Hallo Stefan! Maria braucht in den Ferien Hilfe mit ihren Kindern. Wollen wir das gemeinsam planen? Es geht um Dienstag und Donnerstag von acht bis eins.
Stefan: Das ist eine gute Idee. Am Dienstag kann ich den ganzen Vormittag helfen. Am Donnerstag habe ich aber um elf einen Termin.
Nora: Dann bleibe ich am Donnerstag bis eins. Für die ersten drei Stunden können wir gemeinsam etwas unternehmen. Wo sollen die Kinder sein?
Stefan: Ich würde lieber bei Maria anfangen. Die Kinder kennen die Wohnung, und ihre Spielsachen sind schon dort.
Nora: Das finde ich gut. Später könnten wir auf den Spielplatz gehen. Wir müssen aber immer beide Kinder im Blick haben.
Stefan: Einverstanden. Am Dienstag nehme ich ein einfaches Brettspiel mit. Bei Regen bleiben wir drinnen und basteln mit Papier.
Nora: Eine gute Idee. Sollen wir am Donnerstag ins Schwimmbad gehen? Die Kinder mögen Wasser bestimmt.
Stefan: Das würde ich lieber nicht machen. Wir wissen nicht, wie gut sie schwimmen. Ein kurzer Ausflug zum Spielplatz ist einfacher.
Nora: Du hast Recht. Dann planen wir keine lange Fahrt. Ich frage Maria, welcher Spielplatz in der Nähe geeignet ist.
Stefan: Gut. Was essen die Kinder? Wir sollten nicht erst am Vormittag nach möglichen Allergien fragen.
Nora: Ich spreche vorher mit Maria. Sie kann uns sagen, was die Kinder mögen und ob es Lebensmittel gibt, die sie nicht essen dürfen.
Stefan: Ich bringe Obst und Brot mit, wenn das für beide passt. Getränke und ihre Trinkflaschen sind wahrscheinlich in der Wohnung.
Nora: Ja. Wir brauchen auch Marias Telefonnummer und die Nummer einer weiteren Kontaktperson. Sie soll während der Arbeit erreichbar sein.
Stefan: Einverstanden. Die Schlüssel holen wir am Montag ab. Dann zeigt Maria uns auch, wo die wichtigen Sachen liegen.
Nora: Wer informiert sie über unseren Plan? Ich könnte ihr heute schreiben, welche Zeiten du und ich übernehmen.
Stefan: Das ist eine gute Idee. Ich besorge das Bastelpapier und das Brettspiel. Du klärst Essen und Kontakte.
Nora: Dann machen wir das so. Dienstag sind wir beide da. Donnerstag gehst du um elf, und ich betreue die Kinder bis eins.
Stefan: Genau. Um eins kommt Maria zurück. Wenn sich ihre Arbeitszeit ändert, muss sie uns vorher Bescheid sagen.
Wichtige Redemittel aus diesem Dialog
- Wollen wir …?
- Das ist eine gute Idee.
- Das finde ich gut.
- Einverstanden.
- Ich würde lieber …
- Dann machen wir das so.
- Wollen wir das gemeinsam planen?




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