
B1 Gemeinsam etwas planen – Eine Einweihungsfeier in einer kleinen Wohnung planen
In dieser B1-Sprechübung planen Tessa und Oliver gemeinsam: Eine Einweihungsfeier in einer kleinen Wohnung planen. Du übst Vorschläge, passende Reaktionen und gemeinsame Entscheidungen.
Die Übung trainiert das gemeinsame Planen für Goethe B1 Sprechen Teil 1 und telc B1 Sprechen Teil 3. Aufgabe und Dialog sind selbst erstelltes Übungsmaterial.
Aufgabe – Eine Einweihungsfeier in einer kleinen Wohnung planen
Sie sind in eine kleine Wohnung gezogen und möchten Freunde zur Einweihung einladen. Es gibt wenig Platz, und die Nachbarn sollen nicht gestört werden.
Besprechen Sie die folgenden Punkte miteinander. Bringen Sie eigene Ideen ein, reagieren Sie auf die Vorschläge der anderen Person und einigen Sie sich auf einen gemeinsamen Plan.
- Gäste: Wie viele Personen laden Sie ein?
- Termin: Wann beginnt und endet die Feier?
- Essen und Getränke: Was können Sie anbieten?
- Platz und Nachbarn: Wie organisieren Sie die kleine Wohnung?
- Vorbereitung: Wer kauft ein und räumt auf?
Musterlösung – Dialog
Eine mögliche Lösung mit Tessa und Oliver:
Tessa: Hallo Oliver! Ich habe einen Vorschlag. Wir könnten nächste Woche unsere Einweihungsfeier machen. Was meinst du?
Oliver: Das ist eine gute Idee. Ich würde gern alle Freunde aus dem Kurs einladen. Das wären ungefähr fünfzehn Personen.
Tessa: Ich würde lieber nur sechs Freunde einladen. Mit uns beiden sind es dann acht. Für mehr Menschen ist das Wohnzimmer zu klein.
Oliver: Einverstanden. Die anderen können wir später besuchen. Sollen wir am Samstag um sieben anfangen?
Tessa: Wie wäre es stattdessen mit sechs Uhr? Dann können wir bis zehn feiern, ohne dass es für die Nachbarn zu spät wird.
Oliver: Das finde ich gut. Ich sage den Nachbarn vorher Bescheid. Die Musik stellen wir leise, und im Flur bleiben keine Sachen stehen.
Tessa: Gut. Wir brauchen genug Sitzplätze. Auf dem Sofa passen drei Personen, und vier Stühle haben wir schon.
Oliver: Ich bringe einen Klappstuhl von meinem Bruder mit. Dann kann jeder sitzen. Den großen Tisch schieben wir an die Wand.
Tessa: Was möchten wir zu essen anbieten? Ein warmes Essen für acht Personen wäre in unserer kleinen Küche schwierig.
Oliver: Wir könnten belegte Brote, Salat und Gemüsestücke vorbereiten. Jeder nimmt sich etwas vom Tisch. Das kostet auch weniger.
Tessa: Das ist eine gute Idee. Ich frage die Gäste, ob jemand etwas nicht essen kann. Es soll auch vegetarische Brote geben.
Oliver: Ich kümmere mich um Getränke. Wasser und Saft reichen. Für Essen und Getränke möchte ich höchstens sechzig Euro ausgeben.
Tessa: Das passt mir gut. Wir bezahlen zusammen und teilen die Kosten. Ich schreibe vor dem Einkaufen eine genaue Liste.
Oliver: Warum nicht? Ich kaufe am Freitag ein. Du könntest am Samstag den Salat machen und die Brote vorbereiten.
Tessa: Gern. Ich schicke auch die Einladung mit Adresse und Uhrzeit. Geschenke müssen die Gäste nicht mitbringen.
Oliver: Gut. Am Ende bitten wir zwei Freunde kurz beim Wegräumen der Teller um Hilfe. Den Rest machen wir am nächsten Morgen zusammen.
Tessa: Dann machen wir das so. Samstag von sechs bis zehn, sechs Gäste, kaltes Essen und leise Musik.
Oliver: Einverstanden. Ich hole den zusätzlichen Stuhl und informiere die Nachbarn. Ich freue mich auf unsere erste kleine Feier hier.
Wichtige Redemittel aus diesem Dialog
- Ich kümmere mich um … und du um …
- Ich habe einen Vorschlag.
- Wir könnten …
- Sollen wir …?
- Was meinst du?
- Das ist eine gute Idee.
- Das finde ich gut.




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