
B1 Gemeinsam etwas planen – Eine Wohnung für einen neuen Mitbewohner vorbereiten
In dieser B1-Sprechübung planen Paula und Eric gemeinsam: Eine Wohnung für einen neuen Mitbewohner vorbereiten. Du übst Vorschläge, passende Reaktionen und gemeinsame Entscheidungen.
Die Übung trainiert das gemeinsame Planen für Goethe B1 Sprechen Teil 1 und telc B1 Sprechen Teil 3. Aufgabe und Dialog sind selbst erstelltes Übungsmaterial.
Aufgabe – Eine Wohnung für einen neuen Mitbewohner vorbereiten
Ein neuer Mitbewohner zieht nächste Woche in Ihre Wohngemeinschaft. Sie möchten sein Zimmer vorbereiten. Einige Möbel sind schon vorhanden, andere fehlen noch.
Besprechen Sie die folgenden Punkte miteinander. Bringen Sie eigene Ideen ein, reagieren Sie auf die Vorschläge der anderen Person und einigen Sie sich auf einen gemeinsamen Plan.
- Zimmer: Was muss gereinigt oder repariert werden?
- Möbel: Was ist vorhanden und was braucht der Mitbewohner?
- Budget: Was kaufen oder leihen Sie?
- Termin: Wann bereiten Sie das Zimmer vor?
- Aufgaben: Wer übernimmt welche Arbeit?
Musterlösung – Dialog
Eine mögliche Lösung mit Paula und Eric:
Paula: Hallo Eric! Amir zieht am Dienstag ein. Hast du schon eine Idee, wie wir sein Zimmer vorbereiten können?
Eric: Wir sollten zuerst mit ihm sprechen. Vielleicht bringt er eigene Möbel mit. Ich habe einen Vorschlag: Wir schicken ihm heute Fotos vom Zimmer.
Paula: Das ist eine gute Idee. Ein Bett und ein Schrank stehen schon dort. Der kleine Schreibtisch fehlt aber noch.
Eric: Amir braucht einen Platz zum Lernen. Wir könnten einen neuen Tisch kaufen. Im Möbelgeschäft habe ich einen für neunzig Euro gesehen.
Paula: Ich würde lieber erst nach einem gebrauchten Tisch suchen. Unser gemeinsames Budget ist nur sechzig Euro.
Eric: Einverstanden. Mein Bruder hat vielleicht einen Tisch übrig. Ich frage ihn heute. Eine Lampe können wir aus dem Wohnzimmer nehmen.
Paula: Das finde ich gut, wenn sie dort nicht fehlt. Vorher müssen wir das Zimmer gründlich putzen. Auf dem Fensterbrett liegt viel Staub.
Eric: Und der Griff am Schrank ist locker. Ich kann ihn festschrauben. Die Wand müssen wir nicht streichen, sie sieht noch ordentlich aus.
Paula: Wann wollen wir anfangen? Samstag um zehn könnte ich zwei Stunden helfen. Danach bin ich bei meiner Mutter.
Eric: Am Samstag kann ich leider nicht vormittags. Wie wäre es stattdessen mit Sonntag um elf?
Paula: Das passt mir gut. Ich bringe Putzmittel und alte Tücher mit. Du könntest vorher das Zimmer ausräumen.
Eric: Gern. Ich stelle die Kisten in den Flur, aber nur während der Arbeit. Der Durchgang muss frei bleiben.
Paula: Richtig. Falls wir den Tisch bekommen, brauchen wir ein Auto für den Transport. Kann dein Bruder ihn vorbeibringen?
Eric: Ich frage ihn. Wenn das nicht geht, leihen wir am Montag einen kleinen Transporter. Vorher prüfen wir die Kosten.
Paula: Gut. Amir soll den Tisch aber zuerst sehen. Vielleicht ist er zu groß oder passt nicht zu seinen Sachen.
Eric: Ich schicke ihm die Maße und ein Foto. Wir kaufen oder holen erst etwas ab, wenn er zugestimmt hat.
Paula: Dann machen wir das so. Sonntag um elf putzen wir, und du reparierst den Schrank. Ich kläre mit Amir die Einrichtung.
Eric: Einverstanden. Am Montag bringen wir die Möbel, falls alles passt. Dann ist das Zimmer am Dienstag bereit.
Wichtige Redemittel aus diesem Dialog
- Am Samstag kann ich leider nicht.
- Ich würde lieber …
- Wie wäre es stattdessen mit …?
- Ich kann … besorgen.
- Wir könnten … kaufen.
- Dann machen wir das so.
- Hast du schon eine Idee?




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