B1 Gemeinsam etwas planen – Einen Überraschungs-Brunch zum Hochzeitstag organisieren

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Einen Überraschungs-Brunch zum Hochzeitstag organisieren – B1 gemeinsam etwas planen

B1 Gemeinsam etwas planen – Einen Überraschungs-Brunch zum Hochzeitstag organisieren

In dieser B1-Sprechübung planen Steffi und Lukas gemeinsam: Einen Überraschungs-Brunch zum Hochzeitstag organisieren. Du übst Vorschläge, passende Reaktionen und gemeinsame Entscheidungen.

Die Übung trainiert das gemeinsame Planen für Goethe B1 Sprechen Teil 1 und telc B1 Sprechen Teil 3. Aufgabe und Dialog sind selbst erstelltes Übungsmaterial.

Aufgabe – Einen Überraschungs-Brunch zum Hochzeitstag organisieren

Ihre Eltern haben Hochzeitstag. Sie möchten mit einem Geschwisterteil einen kleinen Überraschungs-Brunch vorbereiten. Die Überraschung soll ihre bestehenden Pläne nicht stören.

Besprechen Sie die folgenden Punkte miteinander. Bringen Sie eigene Ideen ein, reagieren Sie auf die Vorschläge der anderen Person und einigen Sie sich auf einen gemeinsamen Plan.

  • Überraschung: Wie prüfen Sie unauffällig ihre Zeit?
  • Ort und Gäste: Wo feiern Sie und wer kommt?
  • Essen: Was mögen Ihre Eltern?
  • Budget und Einkauf: Wie viel geben Sie aus?
  • Vorbereitung: Wer übernimmt welche Aufgabe?

Musterlösung – Dialog

Eine mögliche Lösung mit Steffi und Lukas:

Steffi: Hallo Lukas! Ich habe einen Vorschlag. Wir könnten für unsere Eltern zum Hochzeitstag einen Überraschungs-Brunch machen. Sie gehen sonst immer nur zu zweit essen.

Lukas: Das ist eine gute Idee. Ich würde Sonntag um elf bei ihnen vorbereiten. Dann stehen alle Sachen schon da, wenn sie aus dem Schlafzimmer kommen.

Steffi: Ich würde lieber bei mir feiern. In ihre Wohnung können wir nicht einfach zum Vorbereiten gehen. Außerdem wissen wir nicht, ob sie am Sonntag schon etwas geplant haben.

Lukas: Du hast Recht. Ich frage sie unauffällig, ob sie vormittags Zeit für einen kurzen Besuch bei dir haben. Wenn sie schon verabredet sind, wählen wir einen anderen Tag.

Steffi: Einverstanden. Wir sind mit ihnen zu viert. Große zusätzliche Gäste laden wir nicht ein, damit die Überraschung ruhig und persönlich bleibt.

Lukas: Das finde ich gut. Was wollen wir anbieten? Vater mag herzhafte Sachen, und Mutter isst gern Obst. Wir könnten Brot, Käse, Gemüse und Obstsalat vorbereiten.

Steffi: Warum nicht? Einen kleinen warmen Auflauf mache ich schon am Samstag. Am Sonntag stelle ich ihn rechtzeitig in den Ofen. Dann müssen wir nicht dauernd kochen.

Lukas: Eine gute Idee. Ich kaufe frische Brötchen und bringe Blumen mit. Für Essen und Blumen zusammen möchte ich höchstens vierzig Euro ausgeben.

Steffi: Einverstanden. Wir teilen die Kosten durch zwei und behalten die Belege. Kaffee und Tee habe ich schon, deshalb müssen wir sie nicht extra kaufen.

Lukas: Gut. Sollen wir alte Familienfotos zeigen? Ich habe ein paar schöne Bilder von ihren gemeinsamen Reisen. Vielleicht erzählen sie gern etwas dazu.

Steffi: Das ist eine gute Idee. Wir wählen nur fünf Fotos aus, damit es kein langer Vortrag wird. Die Bilder bleiben in der Familie und kommen nicht ins Internet.

Lukas: Gern. Ich bereite sie in einem kleinen Album vor. Du könntest eine Karte schreiben. Wir brauchen kein teures Geschenk zusätzlich zum Brunch.

Steffi: Einverstanden. Wie kommen sie zu mir? Wenn wir sie abholen, wissen sie vielleicht sofort, dass eine Überraschung geplant ist.

Lukas: Ich würde lieber nur zum Kaffee einladen und sagen, dass sie nichts essen mitbringen müssen. Eine kleine freundliche Überraschung reicht, ohne lange Geschichten zu erfinden.

Steffi: Dann machen wir das so. Erst freie Zeit prüfen, dann Sonntag um elf bei mir, vier Personen und vierzig Euro. Ich bereite Essen und Karte vor.

Lukas: Und ich kläre ihre Zeit, kaufe Brötchen und Blumen und bringe das Album. Nach dem Brunch räumen wir beide auf.

Wichtige Redemittel aus diesem Dialog

  • Einverstanden.
  • Warum nicht?
  • Ich würde lieber …
  • Wir könnten … kaufen.
  • Dann machen wir das so.
  • Ich habe einen Vorschlag.
  • Wir könnten …

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