B1 Gemeinsam etwas planen – Einen Ausflug mit einer Person im Rollstuhl planen

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Einen Ausflug mit einer Person im Rollstuhl planen – B1 gemeinsam etwas planen

B1 Gemeinsam etwas planen – Einen Ausflug mit einer Person im Rollstuhl planen

In dieser B1-Sprechübung planen Theresa und Lukas gemeinsam: Einen Ausflug mit einer Person im Rollstuhl planen. Du übst Vorschläge, passende Reaktionen und gemeinsame Entscheidungen.

Die Übung trainiert das gemeinsame Planen für Goethe B1 Sprechen Teil 1 und telc B1 Sprechen Teil 3. Aufgabe und Dialog sind selbst erstelltes Übungsmaterial.

Aufgabe – Einen Ausflug mit einer Person im Rollstuhl planen

Sie möchten mit einer Freundin, die einen Rollstuhl benutzt, einen Ausflug machen. Die Freundin soll bei der Auswahl mitentscheiden. Planen Sie Weg, Verkehrsmittel und Pausen.

Besprechen Sie die folgenden Punkte miteinander. Bringen Sie eigene Ideen ein, reagieren Sie auf die Vorschläge der anderen Person und einigen Sie sich auf einen gemeinsamen Plan.

  • Wünsche und Ziel: Welcher Ausflug passt für alle?
  • Anreise: Welches Verkehrsmittel ist nutzbar?
  • Wege und Einrichtungen: Was müssen Sie prüfen?
  • Zeit und Pausen: Wie lange bleiben Sie?
  • Aufgaben: Wer klärt die Informationen und bestätigt den Plan?

Musterlösung – Dialog

Eine mögliche Lösung mit Theresa und Lukas:

Theresa: Hallo Lukas! Wollen wir das gemeinsam planen? Wir möchten am Sonntag mit Emma einen Ausflug machen. Ich dachte an den alten Aussichtsturm.

Lukas: Das ist eine schöne Idee, aber dort gibt es viele Treppen. Emma benutzt einen Rollstuhl. Wir sollten sie fragen, welches Ziel ihr gefällt und was sie braucht.

Theresa: Du hast Recht. Ich rufe sie heute an. Wie wäre es stattdessen mit dem Seepark? Dort könnten wir eine kurze Runde machen und im Café sitzen.

Lukas: Das ist eine gute Idee, wenn die Wege passend sind. Ich prüfe, ob es Stufen, steile Stellen und eine geeignete Toilette gibt.

Theresa: Einverstanden. Wir verlassen uns nicht nur auf das Wort barrierefrei in einer Anzeige. Frag bitte nach dem Eingang und dem konkreten Weg zum Café.

Lukas: Gern. Wie kommen wir hin? Ich würde lieber mit dem Bus fahren. Wir müssen aber wissen, ob die Verbindung für ihren Rollstuhl nutzbar ist.

Theresa: Das finde ich gut. Emma kennt vielleicht die beste Linie. Ich bespreche mit ihr die Fahrt und frage den Verkehrsbetrieb, falls etwas unklar bleibt.

Lukas: Warum nicht? Wir planen von elf bis drei und machen mehrere Pausen. Falls Emma früher zurück möchte, ändern wir den Plan ohne Probleme.

Theresa: Gut. Sollen wir im Café einen Tisch reservieren? Am Sonntag sind viele Besucher da, und ein enger Tisch wäre unangenehm.

Lukas: Das ist eine gute Idee. Ich frage nach ausreichend Platz und einem Eingang ohne Stufen. Den Tisch reserviere ich erst nach Emmas Zusage.

Theresa: Wer bezahlt was? Jeder übernimmt sein Essen und die Fahrt. Ich schicke ihr vorher die ungefähren Preise, damit sie mitentscheiden kann.

Lukas: Einverstanden. Falls der Bus oder der Park nicht geeignet ist, suchen wir gemeinsam ein anderes Ziel. Wir müssen nicht unbedingt bei diesem Vorschlag bleiben.

Theresa: Genau. Ich nehme Wasser mit. Helfen bieten wir an, aber wir schieben den Rollstuhl nicht einfach ohne zu fragen.

Lukas: Du hast Recht. Emma sagt selbst, welche Unterstützung sie möchte. Du klärst mit ihr die Wünsche, und ich sammle die Informationen zum Park.

Theresa: Dann machen wir das so. Erst gemeinsam auswählen, dann Wege und Bus prüfen und erst danach buchen. Ich bestätige allen die Zeit.

Lukas: Gern. Wenn die Details passen, freue ich mich auf eine entspannte Runde mit euch. Unsere Planung soll für alle angenehm sein.

Wichtige Redemittel aus diesem Dialog

  • Dann machen wir das so.
  • Wollen wir das gemeinsam planen?
  • Sollen wir …?
  • Wollen wir …?
  • Das ist eine gute Idee.
  • Das finde ich gut.
  • Einverstanden.

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