
B1 Gemeinsam etwas planen – Einen Fahrradausflug zum See planen
In dieser B1-Sprechübung planen Lisa und Lukas gemeinsam: Einen Fahrradausflug zum See planen. Du übst Vorschläge, passende Reaktionen und gemeinsame Entscheidungen.
Die Übung trainiert das gemeinsame Planen für Goethe B1 Sprechen Teil 1 und telc B1 Sprechen Teil 3. Aufgabe und Dialog sind selbst erstelltes Übungsmaterial.
Aufgabe – Einen Fahrradausflug zum See planen
Sie möchten mit zwei Freunden eine Fahrradtour zu einem See machen. Einer der Freunde fährt nicht oft Fahrrad. Planen Sie eine passende Strecke und eine Alternative bei schlechtem Wetter.
Besprechen Sie die folgenden Punkte miteinander. Bringen Sie eigene Ideen ein, reagieren Sie auf die Vorschläge der anderen Person und einigen Sie sich auf einen gemeinsamen Plan.
- Strecke: Wie weit fahren Sie und wo machen Sie Pause?
- Start und Rückkehr: Wann und wo beginnt die Tour?
- Sicherheit und Ausrüstung: Was brauchen Sie unterwegs?
- Verpflegung: Was nehmen Sie mit?
- Wetter: Was machen Sie bei Regen?
Musterlösung – Dialog
Eine mögliche Lösung mit Lisa und Lukas:
Lisa: Hallo Lukas! Ich habe eine Strecke zum See gefunden. Der Weg durch den Wald ist ungefähr 30 Kilometer lang.
Lukas: Hallo Lisa! Das ist für Ben vielleicht zu weit. Er fährt selten Fahrrad. Wir könnten den flachen Radweg nehmen.
Lisa: Das ist eine gute Idee. Dann sind es nur zwölf Kilometer bis zum See. Auf dem Rückweg fahren wir dieselbe Strecke.
Lukas: Einverstanden. Am kleinen Spielplatz auf halber Strecke können wir eine Pause machen. Was hältst du davon?
Lisa: Das finde ich gut. Wann wollen wir uns treffen? Sonntag um neun am Bahnhof?
Lukas: Neun ist mir etwas zu früh. Ich muss vorher noch meinen Hund ausführen. Wie wäre es stattdessen mit zehn?
Lisa: Zehn passt. Wir starten am Bahnhof und möchten spätestens um 16 Uhr wieder dort sein.
Lukas: Gut. Jeder sollte vorher Bremsen und Reifen prüfen. Ich habe eine Pumpe und ein kleines Reparaturset.
Lisa: Ich bringe ein Erste-Hilfe-Set mit. Alle brauchen einen Helm. Wir fahren zusammen und warten, wenn jemand langsamer ist.
Lukas: Genau. Ben hat einen Helm, aber keine Trinkflasche. Ich kann ihm eine leihen. Sollen wir am See etwas essen kaufen?
Lisa: Ich würde lieber belegte Brote mitnehmen. Der Imbiss ist nicht immer geöffnet. Jeder kann sich selbst etwas vorbereiten.
Lukas: Warum nicht? Ich nehme zusätzlich ein paar Äpfel für uns vier mit. Eine längere Mittagspause am See wäre schön.
Lisa: Ja. Wir könnten etwa eine Stunde am See bleiben. Bei starkem Regen sollten wir aber gar nicht losfahren.
Lukas: Dann machen wir vielleicht eine kurze Tour nur durch die Stadt?
Lisa: Das geht leider nicht, wenn die Straßen nass und rutschig sind. Wie wäre es mit einem Frühstück im Café am Bahnhof?
Lukas: Das ist eine gute Idee. Ich schicke den Freunden beide Möglichkeiten. Am Sonntagmorgen entscheiden wir nach dem Wetter.
Lisa: Dann machen wir das so. Zehn Uhr am Bahnhof, flacher Radweg, eigene Brote und Rückkehr bis 16 Uhr.
Lukas: Einverstanden. Ich kontrolliere heute mein Fahrrad und frage Ben nach seinem. Bis Sonntag, Lisa!
Wichtige Redemittel aus diesem Dialog
- Das finde ich gut.
- Einverstanden.
- Warum nicht?
- Das geht leider nicht.
- Ich würde lieber …
- Wie wäre es stattdessen mit …?
- Wann wollen wir uns treffen?




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