
B1 Gemeinsam etwas planen – Eine Tauschaktion für Kinderspielzeug organisieren
In dieser B1-Sprechübung planen Birgit und Manuel gemeinsam: Eine Tauschaktion für Kinderspielzeug organisieren. Du übst Vorschläge, passende Reaktionen und gemeinsame Entscheidungen.
Die Übung trainiert das gemeinsame Planen für Goethe B1 Sprechen Teil 1 und telc B1 Sprechen Teil 3. Aufgabe und Dialog sind selbst erstelltes Übungsmaterial.
Aufgabe – Eine Tauschaktion für Kinderspielzeug organisieren
Sie möchten mit Familien aus der Nachbarschaft eine Tauschaktion für Kinderspielzeug organisieren. Die Spielsachen sollen sauber, vollständig und für das angegebene Alter geeignet sein.
Besprechen Sie die folgenden Punkte miteinander. Bringen Sie eigene Ideen ein, reagieren Sie auf die Vorschläge der anderen Person und einigen Sie sich auf einen gemeinsamen Plan.
- Spielzeug: Was darf mitgebracht werden?
- Ort und Termin: Wann tauschen Sie?
- Ablauf: Wie sortieren und wählen die Familien aus?
- Information: Wie erklären Sie die Regeln?
- Reste und Aufgaben: Wer prüft und was passiert mit übrigen Spielsachen?
Musterlösung – Dialog
Eine mögliche Lösung mit Birgit und Manuel:
Birgit: Hallo Manuel! Ich habe einen Vorschlag. Wir könnten einen Spielzeugtausch für die Nachbarschaft organisieren. Viele Kinder benutzen ihre alten Spielsachen nicht mehr.
Manuel: Das ist eine gute Idee. Ich würde auch kaputte Sachen annehmen. Vielleicht kann jemand sie reparieren und dann mitnehmen. Was hältst du davon?
Birgit: Ich würde lieber nur saubere, vollständige und unbeschädigte Spielsachen erlauben. Wir können nicht bei allen Dingen prüfen, ob eine Reparatur sicher ist.
Manuel: Du hast Recht. Die Eltern nennen auf einem kleinen Zettel das passende Alter. Sachen mit fehlenden Teilen bleiben zu Hause. Das erklären wir deutlich in der Einladung.
Birgit: Einverstanden. Samstag von zehn bis zwölf im Nachbarschaftsraum wäre gut. Ich frage nach einer Erlaubnis und nach der Zahl der Tische.
Manuel: Das finde ich gut. Wir laden höchstens zehn Familien ein. Die Eltern bleiben bei ihren Kindern. Sonst wird es im Raum schnell unübersichtlich.
Birgit: Warum nicht? Wir sortieren Bücher, Brettspiele und andere Spielsachen getrennt. Kleine Teile legen wir in geschlossene Beutel, damit nichts verloren geht.
Manuel: Eine gute Idee. Die Familien sehen sich zuerst gemeinsam die Auswahl an. Danach darf jeder etwas Passendes mitnehmen, ohne einen Kaufpreis zu bezahlen.
Birgit: Gut. Ich möchte keinen strengen Tausch mit gleicher Stückzahl. Ein großes Spiel ist nicht automatisch besser als mehrere kleine Sachen. Wir suchen freundliche Lösungen.
Manuel: Einverstanden. Wer nichts Passendes findet, muss nichts mitnehmen. Bei einem Streit fragen wir die Eltern und entscheiden nicht einfach über ihre Spielsachen.
Birgit: Das ist eine gute Idee. Wir sollten an den Tischen keine Getränke stehen haben. Wasser kann es in der kleinen Pause an einem eigenen Tisch geben.
Manuel: Gern. Ich bringe Papier für die Altersschilder und einige Kisten mit. Kaufen müssen wir fast nichts. Klebeband habe ich schon zu Hause.
Birgit: Gut. Was passiert mit übrigen Dingen? Ich würde lieber jeden seine Sachen wieder mitnehmen lassen. Eine Spende planen wir nur getrennt mit Zustimmung.
Manuel: Du hast Recht. Wir geben nichts ungefragt an eine andere Organisation weiter. Die Familien wissen schon vorher, dass sie bis zum Schluss bleiben oder ihre Reste abholen müssen.
Birgit: Dann machen wir das so. Zehn Familien, sauberes vollständiges Spielzeug, Samstag zwei Stunden. Ich kläre den Raum und schreibe die Regeln.
Manuel: Und ich sammle die Anmeldungen und bringe Kisten mit. Am Ende kontrollieren wir den Raum und räumen die Tische gemeinsam zurück.
Wichtige Redemittel aus diesem Dialog
- Warum nicht?
- Ich würde lieber …
- Wir könnten … kaufen.
- Dann machen wir das so.
- Ich habe einen Vorschlag.
- Wir könnten …
- Was hältst du davon?




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