
B1 Gemeinsam etwas planen – Ein Familienessen nach dem Deutschkurs organisieren
In dieser B1-Sprechübung planen Sabine und Frank gemeinsam: Ein Familienessen nach dem Deutschkurs organisieren. Du übst Vorschläge, passende Reaktionen und gemeinsame Entscheidungen.
Die Übung trainiert das gemeinsame Planen für Goethe B1 Sprechen Teil 1 und telc B1 Sprechen Teil 3. Aufgabe und Dialog sind selbst erstelltes Übungsmaterial.
Aufgabe – Ein Familienessen nach dem Deutschkurs organisieren
Sie möchten nach dem Deutschkurs ein Essen für Ihre Familien organisieren. Insgesamt kommen sechs Erwachsene und vier Kinder. Planen Sie eine einfache Mahlzeit mit genügend Platz.
Besprechen Sie die folgenden Punkte miteinander. Bringen Sie eigene Ideen ein, reagieren Sie auf die Vorschläge der anderen Person und einigen Sie sich auf einen gemeinsamen Plan.
- Ort und Termin: Wo essen Sie und wann beginnt es?
- Menü: Was passt für Erwachsene und Kinder?
- Einkauf und Kosten: Wer besorgt was?
- Sitzplätze und Beschäftigung: Wie organisieren Sie den Raum?
- Vorbereitung und Aufräumen: Wie teilen Sie die Arbeit?
Musterlösung – Dialog
Eine mögliche Lösung mit Sabine und Frank:
Sabine: Hallo Frank! Wollen wir das gemeinsam planen? Unsere Familien könnten am Freitag nach dem Kurs zusammen essen. Mit allen sind wir zehn Personen.
Frank: Das ist eine gute Idee. Bei mir passen zehn Personen an den Tisch. Sollen wir um sechs anfangen? Der Kurs endet ja um fünf.
Sabine: Ich würde lieber halb sieben nehmen. Wir müssen die Kinder abholen und das Essen vorbereiten. Eine halbe Stunde mehr macht es ruhiger.
Frank: Einverstanden. Als Essen schlage ich Reis mit Gemüse und eine kleine Schüssel Hähnchen vor. Dann können die vegetarischen Gäste das Fleisch einfach weglassen.
Sabine: Das finde ich gut. Die Soße machen wir ohne Fleisch und stellen sie getrennt auf den Tisch. Ich frage die Familien vorher nach besonderen Wünschen.
Frank: Eine gute Idee. Für die Kinder brauchen wir keine extra große Auswahl. Es soll mild sein, und Obst können wir als Nachtisch anbieten.
Sabine: Warum nicht? Ich kaufe Gemüse, Reis und Obst. Du könntest Fleisch und Getränke besorgen. Wie viel wollen wir insgesamt ausgeben?
Frank: Höchstens fünfzig Euro wäre für mich passend. Wir sammeln die Belege und teilen die Kosten zwischen unseren beiden Familien. Die Gäste bezahlen nichts.
Sabine: Einverstanden. Ich schicke dir vor dem Einkaufen eine Liste für zehn Personen. Wir prüfen zuerst, was du schon zu Hause hast.
Frank: Gern. Ich habe sechs Stühle und eine Bank für vier. Die Kinder können auf der Bank sitzen, wenn der Platz und die Höhe für sie passen.
Sabine: Gut. Kleine Kinder sitzen am besten neben einem Erwachsenen. Nach dem Essen könnten sie malen, während wir am Tisch weiterreden.
Frank: Das ist eine gute Idee. Ich lege Papier und Stifte auf den kleinen Tisch. Die Kinder bleiben im selben Raum, damit wir sie sehen.
Sabine: Wer kocht? Ich schneide am Freitagvormittag das Gemüse und bringe es in einer Dose mit. Vor dem Essen kochen wir Reis und Soße zusammen.
Frank: Ich kümmere mich um das Fleisch und decke den Tisch vorher. Für Wasser nehme ich Krüge, dann brauchen wir keine vielen Flaschen auf dem Tisch.
Sabine: Dann machen wir das so. Freitag um halb sieben bei dir, zehn Personen, Reis mit Gemüse und Fleisch getrennt. Ich frage die Familien und erledige meinen Einkauf.
Frank: Und ich bereite den Raum vor. Nach dem Essen räumen wir mit den Erwachsenen zusammen auf. Die Kinder dürfen helfen, wenn sie möchten.
Wichtige Redemittel aus diesem Dialog
- Ich kümmere mich um … und du um …
- Wollen wir das gemeinsam planen?
- Sollen wir …?
- Wollen wir …?
- Das ist eine gute Idee.
- Das finde ich gut.
- Einverstanden.




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