
B1 Gemeinsam etwas planen – Einen Wandertag mit Kindern planen
In dieser B1-Sprechübung planen Emma und Karl gemeinsam: Einen Wandertag mit Kindern planen. Du übst Vorschläge, passende Reaktionen und gemeinsame Entscheidungen.
Die Übung trainiert das gemeinsame Planen für Goethe B1 Sprechen Teil 1 und telc B1 Sprechen Teil 3. Aufgabe und Dialog sind selbst erstelltes Übungsmaterial.
Aufgabe – Einen Wandertag mit Kindern planen
Sie möchten mit zwei Familien und ihren Kindern einen Wandertag machen. Das jüngste Kind ist fünf Jahre alt. Planen Sie eine kurze Strecke mit Pausen und einer Alternative bei Regen.
Besprechen Sie die folgenden Punkte miteinander. Bringen Sie eigene Ideen ein, reagieren Sie auf die Vorschläge der anderen Person und einigen Sie sich auf einen gemeinsamen Plan.
- Strecke: Welche Route eignet sich für die Kinder?
- Termin und Anreise: Wann und wo treffen Sie sich?
- Pausen und Essen: Was nehmen Sie mit?
- Ausrüstung: Was brauchen Kinder und Erwachsene?
- Wetter und Aufgaben: Wer informiert die Familien?
Musterlösung – Dialog
Eine mögliche Lösung mit Emma und Karl:
Emma: Hallo Karl! Wollen wir das gemeinsam planen? Die Kinder möchten am Sonntag wandern. Ich habe eine Strecke von zwölf Kilometern gefunden.
Karl: Das ist sicher schön, aber für Mia wäre es zu weit. Sie ist erst fünf. Ich würde lieber einen Rundweg von vier Kilometern nehmen.
Emma: Du hast Recht. Wie wäre es mit dem Waldweg am kleinen See? Dort gibt es Bänke und keine steilen Wege.
Karl: Das ist eine gute Idee. Wir sollten die Strecke vorher prüfen. Ich gehe am Freitag dort spazieren und schaue nach Baustellen oder gesperrten Wegen.
Emma: Einverstanden. Sonntag um zehn treffen wir uns am Parkplatz beim Wald. Jede Familie organisiert die eigene Anreise und bestätigt vorher ihre Teilnahme.
Karl: Das finde ich gut. Wir planen ungefähr drei Stunden mit Pausen. Es geht nicht darum, möglichst schnell die ganze Strecke zu schaffen.
Emma: Genau. Jedes Kind kann kleine Dinge suchen, zum Beispiel ein Blatt oder einen besonderen Stein. Pflanzen reißen wir aber nicht aus.
Karl: Warum nicht? Ich bereite eine einfache Suchliste mit Bildern vor. Lesen müssen die kleinen Kinder dafür noch nicht können.
Emma: Was nehmen wir für die Pause mit? Jede Familie könnte Brote, Obst und genug Wasser für ihre Kinder mitbringen.
Karl: Gern. Wir essen auf der Wiese am See, wenn das erlaubt ist. Die Kinder bleiben dort bei ihren Eltern und gehen nicht allein ans Wasser.
Emma: Gut. Alle brauchen feste Schuhe und eine leichte Regenjacke. Die Eltern nehmen auch Wechselkleidung und kleine Beutel für den Müll mit.
Karl: Ich kümmere mich um eine kleine Tasche mit Pflastern. Wenn jemand müde wird, machen wir früher Pause oder nehmen die kurze Abkürzung.
Emma: Das ist eine gute Idee. Bei starkem Regen möchte ich lieber nicht wandern. Wir könnten uns stattdessen in unserem Gemeinschaftsraum treffen.
Karl: Einverstanden. Dort machen wir ein Natur-Bastelspiel. Ich frage, ob der Raum am Sonntag frei ist, und informiere die Familien am Samstagabend.
Emma: Dann machen wir das so. Kurzer Waldweg, zehn Uhr, viele Pausen. Du prüfst die Strecke und machst die Suchliste.
Karl: Und du klärst den Raum und schickst die Packliste. Jede Familie bleibt für ihre Kinder verantwortlich. Ich freue mich auf den Ausflug.
Wichtige Redemittel aus diesem Dialog
- Wollen wir …?
- Das ist eine gute Idee.
- Das finde ich gut.
- Einverstanden.
- Warum nicht?
- Ich würde lieber …
- Ich kümmere mich um …




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