B1 Gemeinsam etwas planen – Eine Müllsammelaktion am Fluss organisieren

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Eine Müllsammelaktion am Fluss organisieren – B1 gemeinsam etwas planen

B1 Gemeinsam etwas planen – Eine Müllsammelaktion am Fluss organisieren

In dieser B1-Sprechübung planen Freya und Hannes gemeinsam: Eine Müllsammelaktion am Fluss organisieren. Du übst Vorschläge, passende Reaktionen und gemeinsame Entscheidungen.

Die Übung trainiert das gemeinsame Planen für Goethe B1 Sprechen Teil 1 und telc B1 Sprechen Teil 3. Aufgabe und Dialog sind selbst erstelltes Übungsmaterial.

Aufgabe – Eine Müllsammelaktion am Fluss organisieren

Sie möchten mit Nachbarn Müll am Fluss sammeln. Die Aktion soll zwei Stunden dauern. Planen Sie eine einfache und sichere Aktion mit Unterstützung der Stadt.

Besprechen Sie die folgenden Punkte miteinander. Bringen Sie eigene Ideen ein, reagieren Sie auf die Vorschläge der anderen Person und einigen Sie sich auf einen gemeinsamen Plan.

  • Gebiet und Termin: Wo und wann sammeln Sie?
  • Helfer: Wie laden Sie Nachbarn ein?
  • Material: Was brauchen Sie?
  • Abfälle: Wie gehen Sie mit gefährlichen Funden und vollen Säcken um?
  • Aufgaben: Wer klärt die Abholung und organisiert die Gruppe?

Musterlösung – Dialog

Eine mögliche Lösung mit Freya und Hannes:

Freya: Hallo Hannes! Ich habe einen Vorschlag. Am Fluss liegt viel Müll. Wir könnten mit den Nachbarn einen Abschnitt sauber machen. Was hältst du davon?

Hannes: Das ist eine gute Idee. Sollen wir am Samstag den ganzen Weg bis zur Brücke nehmen? Dort gehen viele Menschen spazieren.

Freya: Ich würde lieber nur den kurzen Abschnitt beim Park nehmen. Für zwei Stunden reicht das, und wir müssen nicht weit am Wasser entlanggehen.

Hannes: Einverstanden. Wir bleiben auf dem Weg und gehen nicht ins Wasser. Ich frage die Stadt, ob wir dort eine Sammelaktion machen dürfen.

Freya: Gut. Samstag von zehn bis zwölf passt mir. Ich schreibe eine Einladung in die Nachbarschaftsgruppe. Auch Kinder können mit ihren Eltern kommen.

Hannes: Das finde ich gut. Kinder bleiben immer bei ihren Eltern und sammeln nur Dinge, die ungefährlich sind. Was brauchen wir an Material?

Freya: Feste Handschuhe, Müllsäcke und einige Zangen. Ich habe zwei Zangen. Vielleicht kann die Stadt zusätzliche Geräte ausleihen.

Hannes: Ich frage danach und auch nach der Abholung der vollen Säcke. Wir sollten sie nicht einfach am Weg stehen lassen.

Freya: Du hast Recht. Bei Glas oder scharfen Gegenständen sammeln nur die Erwachsenen mit geeignetem Material. Unbekannte gefährliche Dinge lassen wir liegen.

Hannes: Genau. Solche Funde melden wir der Stadt und markieren den Ort, ohne sie anzufassen. Ich erkläre diese Regel vor dem Start.

Freya: Wie wäre es mit einer Pause nach einer Stunde? Jeder nimmt eine Wasserflasche mit. Ich bringe etwas Obst für die Helfer mit.

Hannes: Warum nicht? Am Parkeingang steht eine Bank. Dort ist genug Platz, und wir sind nicht direkt am Ufer. Feste Schuhe sind wichtig.

Freya: Was machen wir bei starkem Regen? Auf dem nassen Weg möchte ich nicht mit einer großen Gruppe arbeiten.

Hannes: Dann verschieben wir auf den nächsten Samstag. Ich schreibe am Freitagabend die Entscheidung. Die Abholung stimmen wir ebenfalls neu ab.

Freya: Dann machen wir das so. Ich lade die Nachbarn ein und bringe Obst und zwei Zangen. Du klärst Erlaubnis, Geräte und Abholung.

Hannes: Einverstanden. Wenn alles bestätigt ist, schicken wir den genauen Treffpunkt. Zum Schluss zählen wir die Säcke und bedanken uns bei allen.

Wichtige Redemittel aus diesem Dialog

  • Das ist eine gute Idee.
  • Das finde ich gut.
  • Einverstanden.
  • Warum nicht?
  • Ich würde lieber …
  • Wir könnten … kaufen.
  • Dann machen wir das so.

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