
B1 Gemeinsam etwas planen – Einen Spaziergang mit Besuch im Heimatmuseum planen
In dieser B1-Sprechübung planen Dagmar und Christoph gemeinsam: Einen Spaziergang mit Besuch im Heimatmuseum planen. Du übst Vorschläge, passende Reaktionen und gemeinsame Entscheidungen.
Die Übung trainiert das gemeinsame Planen für Goethe B1 Sprechen Teil 1 und telc B1 Sprechen Teil 3. Aufgabe und Dialog sind selbst erstelltes Übungsmaterial.
Aufgabe – Einen Spaziergang mit Besuch im Heimatmuseum planen
Sie möchten mit einem Freund einen Spaziergang durch den alten Ortskern machen und danach das Heimatmuseum besuchen. Sie haben nur einen Nachmittag Zeit.
Besprechen Sie die folgenden Punkte miteinander. Bringen Sie eigene Ideen ein, reagieren Sie auf die Vorschläge der anderen Person und einigen Sie sich auf einen gemeinsamen Plan.
- Route: Welche Orte sehen Sie unterwegs?
- Museum: Wann ist es geöffnet und was interessiert Sie?
- Termin und Treffpunkt: Wann beginnt der Nachmittag?
- Kosten und Pause: Wie viel geben Sie aus?
- Organisation: Wer prüft die Informationen und bereitet die Route vor?
Musterlösung – Dialog
Eine mögliche Lösung mit Dagmar und Christoph:
Dagmar: Hallo Christoph! Ich habe einen Vorschlag. Wir könnten am Sonntag durch den alten Ortskern spazieren und danach ins Heimatmuseum gehen. Was hältst du davon?
Christoph: Das ist eine gute Idee. Ich möchte gern mehr über die früheren Berufe im Ort erfahren. Sollen wir erst ins Museum und danach lange spazieren?
Dagmar: Ich würde lieber mit dem Spaziergang anfangen. Das Museum öffnet vielleicht erst am Nachmittag. Wir prüfen die Zeiten, bevor wir die Reihenfolge festlegen.
Christoph: Du hast Recht. Ich schaue auf der offiziellen Seite nach. Wenn es ab zwei geöffnet ist, treffen wir uns um eins vor dem alten Bahnhof.
Dagmar: Einverstanden. Vom Bahnhof gehen wir am Markt vorbei zur alten Mühle. Danach erreichen wir das Museum zu Fuß. Für die Runde planen wir eine Stunde.
Christoph: Das finde ich gut. Ich würde aber nicht noch den Hügel hochgehen. Dann wäre die Strecke zu lang, und wir hätten im Museum wenig Zeit.
Dagmar: Warum nicht? Der flache Weg reicht. Ich zeichne eine kleine Route und prüfe vorher, ob der Weg zur Mühle frei ist.
Christoph: Eine gute Idee. Im Museum bleiben wir ungefähr eine Stunde. Wir müssen nicht jeden Raum sehen, sondern wählen die Ausstellung zu den alten Berufen.
Dagmar: Gut. Wie teuer ist der Eintritt? Mehr als acht Euro möchte ich nicht bezahlen. Falls es teurer ist, entscheiden wir vor dem Besuch noch einmal.
Christoph: Einverstanden. Ich frage nach dem Preis und ob die gewünschte Ausstellung geöffnet ist. Jeder bezahlt seine eigene Karte, und der Spaziergang ist kostenlos.
Dagmar: Das finde ich gut. Nach dem Museum könnten wir auf dem Platz eine Pause machen. Ich bringe Wasser und zwei kleine Brote mit.
Christoph: Gern. Ich nehme Obst mit. Ein Café wäre auch nett, aber ich würde lieber nicht noch zusätzliche Kosten einplanen. Auf der Bank können wir gut reden.
Dagmar: Du hast Recht. Bei Regen treffen wir uns direkt am Museum um zwei. Den Spaziergang holen wir an einem anderen Tag nach.
Christoph: Das ist eine gute Idee. Ich schicke dir am Samstag die bestätigten Zeiten. Wenn das Museum geschlossen ist, verschieben wir den ganzen Nachmittag.
Dagmar: Dann machen wir das so. Eins am Bahnhof, kurze Runde, zwei Museum, danach Pause. Ich prüfe die Route und bereite die Brote vor.
Christoph: Und ich kläre Museum, Ausstellung und Preis. Wir lernen etwas über den Ort, ohne uns für den Nachmittag zu viel vorzunehmen.
Wichtige Redemittel aus diesem Dialog
- Wir könnten … kaufen.
- Dann machen wir das so.
- Ich habe einen Vorschlag.
- Wir könnten …
- Sollen wir …?
- Was hältst du davon?
- Das ist eine gute Idee.




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