
B1 Gemeinsam etwas planen – Einen Brunch für Freunde vorbereiten
In dieser B1-Sprechübung planen Lotte und Niklas gemeinsam: Einen Brunch für Freunde vorbereiten. Du übst Vorschläge, passende Reaktionen und gemeinsame Entscheidungen.
Die Übung trainiert das gemeinsame Planen für Goethe B1 Sprechen Teil 1 und telc B1 Sprechen Teil 3. Aufgabe und Dialog sind selbst erstelltes Übungsmaterial.
Aufgabe – Einen Brunch für Freunde vorbereiten
Sie möchten am Sonntag sechs Freunde zu einem Brunch einladen. Zwei Gäste essen kein Fleisch. Sie möchten vieles am Tag vorher vorbereiten.
Besprechen Sie die folgenden Punkte miteinander. Bringen Sie eigene Ideen ein, reagieren Sie auf die Vorschläge der anderen Person und einigen Sie sich auf einen gemeinsamen Plan.
- Termin und Gäste: Wann beginnt der Brunch und wer kommt?
- Essen: Welche kalten und warmen Speisen bieten Sie an?
- Getränke: Was passt für die Gäste?
- Einkauf und Kosten: Was brauchen Sie und wie viel geben Sie aus?
- Vorbereitung: Wer übernimmt welche Aufgaben?
Musterlösung – Dialog
Eine mögliche Lösung mit Lotte und Niklas:
Lotte: Hallo Niklas! Ich habe einen Vorschlag. Wir könnten unsere Freunde am Sonntag zum Brunch einladen. Das wäre gemütlicher als ein spätes Abendessen.
Niklas: Das ist eine gute Idee. Wir sind mit unseren sechs Gästen insgesamt acht. Sollen wir um zehn anfangen?
Lotte: Ich würde lieber elf Uhr nehmen. Einige kommen von weiter weg. Dann müssen sie am Sonntag nicht so früh losfahren.
Niklas: Einverstanden. Ich schicke heute die Einladung und bitte bis Freitag um eine Antwort. Was möchten wir anbieten?
Lotte: Brot, Käse, Gemüse und einen Obstsalat. Zwei Gäste essen kein Fleisch, deshalb brauchen wir auf jeden Fall genug vegetarisches Essen.
Niklas: Das finde ich gut. Wir könnten außerdem warme Pfannkuchen machen. Die mag fast jeder, und die Zutaten kosten nicht viel.
Lotte: Pfannkuchen wären lecker, aber wir stehen dann während des Brunchs dauernd am Herd. Wie wäre es stattdessen mit einem großen Gemüsegericht aus dem Ofen?
Niklas: Warum nicht? Das können wir vorbereiten und kurz vor elf erwärmen. Ich suche ein einfaches Rezept für acht Personen.
Lotte: Gut. Als Getränke nehmen wir Kaffee, Tee und Wasser. Ein kleiner Krug Saft reicht, wenn nicht alle Saft trinken.
Niklas: Ich frage in der Einladung auch nach Dingen, die jemand nicht verträgt. Dann können wir vor dem Einkauf darauf achten.
Lotte: Wie viel wollen wir ausgeben? Ich möchte für alles zusammen höchstens fünfzig Euro bezahlen. Wir teilen die Kosten durch zwei.
Niklas: Das passt mir gut. Ich schreibe eine Einkaufsliste mit den Mengen. Vieles haben wir schon zu Hause, zum Beispiel Kaffee und Tee.
Lotte: Ich kaufe am Samstag Brot, Obst und Gemüse. Den Obstsalat mache ich lieber am Sonntagmorgen, damit er frisch bleibt.
Niklas: Ich bereite am Samstag das Ofengericht vor und decke den Tisch. Brauchen wir zusätzliche Stühle?
Lotte: Ja, wir haben nur sechs. Ich hole zwei Klappstühle bei meiner Schwester. Teller und Tassen reichen für acht Personen.
Niklas: Einverstanden. Nach dem Essen kann ich die Küche aufräumen. Du bringst die Stühle später zurück und kümmerst dich um den Tisch.
Lotte: Dann machen wir das so. Sonntag um elf, acht Personen, viele vegetarische Speisen und ein warmes Gericht.
Niklas: Genau. Ich lade die Gäste ein und suche das Rezept. Sobald die Antworten da sind, passen wir die Einkaufsliste an.
Wichtige Redemittel aus diesem Dialog
- Warum nicht?
- Ich würde lieber …
- Wie wäre es stattdessen mit …?
- Wie viel wollen wir ausgeben?
- Wir könnten … kaufen.
- Dann machen wir das so.
- Ich habe einen Vorschlag.




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