
B1 Gemeinsam etwas planen – Eine kleine Modenschau mit gebrauchter Kleidung planen
In dieser B1-Sprechübung planen Anke und Tobias gemeinsam: Eine kleine Modenschau mit gebrauchter Kleidung planen. Du übst Vorschläge, passende Reaktionen und gemeinsame Entscheidungen.
Die Übung trainiert das gemeinsame Planen für Goethe B1 Sprechen Teil 1 und telc B1 Sprechen Teil 3. Aufgabe und Dialog sind selbst erstelltes Übungsmaterial.
Aufgabe – Eine kleine Modenschau mit gebrauchter Kleidung planen
Ihre Kursgruppe möchte eine kleine Modenschau mit gebrauchter Kleidung veranstalten. Es geht darum, Kleidung kreativ weiterzuverwenden. Niemand soll neue Kleidung dafür kaufen müssen.
Besprechen Sie die folgenden Punkte miteinander. Bringen Sie eigene Ideen ein, reagieren Sie auf die Vorschläge der anderen Person und einigen Sie sich auf einen gemeinsamen Plan.
- Teilnahme: Wer zeigt Kleidung und wer hilft?
- Ort und Termin: Wo findet die Schau statt?
- Kleidung: Was bringen Sie mit und wie wählen Sie es aus?
- Ablauf und Material: Was braucht die Schau?
- Organisation: Wer lädt ein und moderiert?
Musterlösung – Dialog
Eine mögliche Lösung mit Anke und Tobias:
Anke: Hallo Tobias! Ich habe einen Vorschlag. Wir könnten im Kurs eine kleine Modenschau mit gebrauchter Kleidung machen. Jeder zeigt ein Kleidungsstück, das er gern weiterträgt.
Tobias: Das ist eine gute Idee. Wir könnten aus dem Kursraum einen Laufsteg machen. Ich würde aber erst die Lehrerin nach der Nutzung des Raums fragen.
Anke: Einverstanden. Die Schau soll am Freitag nach dem Unterricht sein und nur eine halbe Stunde dauern. Für große Umbauten haben wir keine Zeit.
Tobias: Das finde ich gut. Dann schieben wir nur die Tische zur Seite und lassen einen freien Weg in der Mitte. Die Türen müssen erreichbar bleiben.
Anke: Gut. Wer darf mitmachen? Ich möchte nicht, dass nur bestimmte Personen ihre Kleidung zeigen. Jeder aus dem Kurs kann freiwillig teilnehmen.
Tobias: Warum nicht? Wer nicht vor der Gruppe gehen möchte, kann bei Musik oder Organisation helfen. Wir machen keinen Wettbewerb und bewerten keine Körper.
Anke: Eine gute Idee. Sollen wir ein gemeinsames Thema nehmen, zum Beispiel elegante Kleidung? Dann sieht die Schau einheitlich aus.
Tobias: Ich würde lieber verschiedene Alltagssachen zeigen. Sonst haben einige vielleicht nichts Passendes. Niemand soll extra ein Kleid oder einen Anzug kaufen.
Anke: Du hast Recht. Jeder bringt ein sauberes Kleidungsstück mit und erklärt kurz, woher es kommt oder wie es verändert wurde.
Tobias: Einverstanden. Ich könnte meine alte Jacke zeigen, an die ich neue Knöpfe genäht habe. Du könntest deine selbst bemalte Tasche vorstellen.
Anke: Das mache ich gern. Für die Musik benutzen wir nur ein Angebot, das wir bei der Veranstaltung abspielen dürfen. Ich kläre das mit der Schule.
Tobias: Das ist eine gute Idee. Laut muss die Musik nicht sein, damit man die Erklärungen versteht. Einen Kleiderständer kann ich von zu Hause mitbringen.
Anke: Wie laden wir ein? Ein kurzer Hinweis in der Kursgruppe reicht. Wir möchten keine große öffentliche Veranstaltung mit vielen unbekannten Gästen.
Tobias: Einverstanden. Ich sammle die Anmeldungen bis Mittwoch und mache eine Reihenfolge. Du könntest moderieren und jede Person freundlich ankündigen.
Anke: Dann machen wir das so. Freiwillige Schau mit Alltagssachen, Freitag für eine halbe Stunde. Ich kläre Raum und Musik und moderiere.
Tobias: Und ich organisiere die Reihenfolge und den Kleiderständer. Danach räumen alle zusammen auf und nehmen ihre eigenen Sachen wieder mit.
Wichtige Redemittel aus diesem Dialog
- Wir könnten …
- Sollen wir …?
- Das ist eine gute Idee.
- Das finde ich gut.
- Einverstanden.
- Warum nicht?
- Ich würde lieber …




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