
B1 Gemeinsam etwas planen – Eine Sammlung für die Kleiderkammer organisieren
In dieser B1-Sprechübung planen Elena und Felix gemeinsam: Eine Sammlung für die Kleiderkammer organisieren. Du übst Vorschläge, passende Reaktionen und gemeinsame Entscheidungen.
Die Übung trainiert das gemeinsame Planen für Goethe B1 Sprechen Teil 1 und telc B1 Sprechen Teil 3. Aufgabe und Dialog sind selbst erstelltes Übungsmaterial.
Aufgabe – Eine Sammlung für die Kleiderkammer organisieren
Sie möchten im Wohnviertel Kleidung für eine Kleiderkammer sammeln. Die Organisation kann nur saubere, gut erhaltene Kleidung annehmen. Planen Sie eine übersichtliche Sammlung.
Besprechen Sie die folgenden Punkte miteinander. Bringen Sie eigene Ideen ein, reagieren Sie auf die Vorschläge der anderen Person und einigen Sie sich auf einen gemeinsamen Plan.
- Spenden: Welche Kleidung wird gebraucht?
- Sammelstelle: Wo und wann geben Menschen Kleidung ab?
- Information: Wie erreichen Sie die Nachbarn?
- Sortieren: Wie prüfen und verpacken Sie die Spenden?
- Transport: Wer bringt die Kleidung zur Kleiderkammer?
Musterlösung – Dialog
Eine mögliche Lösung mit Elena und Felix:
Elena: Hallo Felix! Ich habe einen Vorschlag. Wir könnten im Viertel Kleidung für die Kleiderkammer sammeln. Viele Nachbarn haben bestimmt noch gute Sachen übrig.
Felix: Das finde ich gut. Wir sollten zuerst fragen, was gerade gebraucht wird. Sonst sammeln wir vielleicht Dinge, die niemand annehmen kann.
Elena: Ich rufe heute dort an. Auf der Internetseite steht, dass nur saubere und unbeschädigte Kleidung angenommen wird.
Felix: Einverstanden. Ich würde besonders nach Kinderjacken und warmen Pullovern fragen. Bei der Sammlung erklären wir die Regeln deutlich.
Elena: Wo wollen wir die Sachen sammeln? Ich könnte Kartons in unseren Hausflur stellen, und jeder legt etwas hinein.
Felix: Ich würde lieber den Nachbarschaftsraum nutzen. Im Flur stehen die Kartons im Weg, und niemand kontrolliert die Spenden.
Elena: Du hast Recht. Ich frage die Hausverwaltung nach dem Raum. Samstag von zehn bis zwölf könnten wir dort persönlich sammeln.
Felix: Das ist eine gute Idee. Danach haben wir Zeit zum Sortieren. Wie informieren wir die Leute?
Elena: Wir könnten einen kurzen Zettel im Haus aufhängen und eine Nachricht in die Nachbarschaftsgruppe schreiben. Beides mache ich.
Felix: Gut. Ich kümmere mich um Kartons und Klebeband. Auf jeden Karton schreiben wir später, welche Kleidung darin ist.
Elena: Sollen wir Schuhe auch annehmen? Dafür bräuchten wir extra Platz und vielleicht andere Regeln.
Felix: Das weiß ich nicht. Bitte frag bei deinem Anruf danach. Wir nennen nur Dinge in der Einladung, die die Kleiderkammer wirklich braucht.
Elena: Genau. Beim Sortieren prüfen wir, ob die Sachen sauber sind. Beschädigte Kleidung geben wir nicht einfach weiter.
Felix: Wir bitten die Spender, solche Sachen wieder mitzunehmen. Die guten Sachen sortieren wir nach Größe und Art.
Elena: Wie bringen wir die Kartons zur Kleiderkammer? Mein Fahrrad reicht dafür nicht aus. Hast du ein Auto?
Felix: Ja, aber am Samstag arbeitet die Kleiderkammer nur bis elf. Ich würde lieber am Montag nach der Arbeit hinfahren.
Elena: Einverstanden. Ich frage nach einem Abgabetermin am Montag. Bis dahin lagern wir die Kartons mit Erlaubnis im Nachbarschaftsraum.
Felix: Dann machen wir das so. Du klärst Bedarf, Raum und Termin, ich besorge Kartons und übernehme den Transport.
Wichtige Redemittel aus diesem Dialog
- Dann machen wir das so.
- Ich kümmere mich um … und du um …
- Ich habe einen Vorschlag.
- Wir könnten …
- Sollen wir …?
- Das ist eine gute Idee.
- Das finde ich gut.




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