
B1 Gemeinsam etwas planen – Eine gemeinsame Wohnungssuche planen
In dieser B1-Sprechübung planen Verena und Jan gemeinsam: Eine gemeinsame Wohnungssuche planen. Du übst Vorschläge, passende Reaktionen und gemeinsame Entscheidungen.
Die Übung trainiert das gemeinsame Planen für Goethe B1 Sprechen Teil 1 und telc B1 Sprechen Teil 3. Aufgabe und Dialog sind selbst erstelltes Übungsmaterial.
Aufgabe – Eine gemeinsame Wohnungssuche planen
Sie und ein Freund möchten gemeinsam eine Wohnung mieten. Sie haben unterschiedliche Wünsche und ein begrenztes Budget. Planen Sie die Suche und die Besichtigungen.
Besprechen Sie die folgenden Punkte miteinander. Bringen Sie eigene Ideen ein, reagieren Sie auf die Vorschläge der anderen Person und einigen Sie sich auf einen gemeinsamen Plan.
- Wünsche: Welche Größe und Lage brauchen Sie?
- Budget: Wie viel können Sie zusammen bezahlen?
- Suche: Wo finden Sie passende Angebote?
- Besichtigungen: Wann gehen Sie gemeinsam hin?
- Aufgaben und Unterlagen: Wer übernimmt was?
Musterlösung – Dialog
Eine mögliche Lösung mit Verena und Jan:
Verena: Hallo Jan! Wollen wir das gemeinsam planen? Wir suchen seit zwei Wochen eine Wohnung, aber wir haben unsere wichtigsten Wünsche noch nicht richtig aufgeschrieben.
Jan: Das ist eine gute Idee. Ich hätte gern drei Zimmer und einen Balkon. Im Zentrum wäre der Weg zur Arbeit kurz. Was meinst du?
Verena: Ich würde lieber auch außerhalb des Zentrums suchen. Drei Zimmer dort sind wahrscheinlich günstiger. Wichtig ist für mich eine gute Verbindung zum Deutschkurs.
Jan: Du hast Recht. Ein Balkon ist schön, aber nicht unbedingt nötig. Jeder braucht ein eigenes Schlafzimmer, und ein gemeinsames Wohnzimmer wäre praktisch.
Verena: Einverstanden. Für Miete und Nebenkosten können wir zusammen höchstens tausend Euro im Monat zahlen. Strom und Internet müssen wir zusätzlich einplanen.
Jan: Das finde ich gut. Wir schreiben genau auf, welche Kosten in einem Angebot enthalten sind. Ein günstiger Mietpreis ohne Nebenkosten kann täuschen.
Verena: Gut. Ich suche auf zwei bekannten Wohnungsportalen und bei der Wohnungsbaugesellschaft. Du könntest deine Kollegen nach freien Wohnungen fragen.
Jan: Warum nicht? Wir führen eine gemeinsame Liste mit Preis, Lage und Kontakt. So fragen wir nicht versehentlich zweimal dieselbe Person nach einer Besichtigung.
Verena: Wann haben wir Zeit für Termine? Ich könnte dienstags nach fünf. Am Wochenende wäre es leichter, aber viele Vermieter zeigen die Wohnung unter der Woche.
Jan: Am Dienstag kann ich leider nicht. Wie wäre es stattdessen mit Donnerstag ab halb sechs? Dann können wir beide die Räume ansehen.
Verena: Das passt mir gut. Bei einer Besichtigung prüfen wir auch Lärm, Heizung und den Platz für unsere Möbel. Ich nehme ein Maßband mit.
Jan: Eine gute Idee. Ich schreibe vorher Fragen zum Einzugstermin und zu den Nebenkosten auf. Wichtige Unterlagen stellen wir in einer Mappe zusammen.
Verena: Welche Unterlagen nötig sind, fragen wir beim Anbieter. Persönliche Dokumente schicken wir nur an einen geprüften Kontakt und nicht einfach an jede unbekannte Anzeige.
Jan: Einverstanden. Wir bezahlen nichts nur für einen angeblichen Besichtigungstermin. Wenn etwas unklar ist, fragen wir zuerst nach und holen bei Bedarf Unterstützung.
Verena: Dann machen wir das so. Drei Zimmer, höchstens tausend Euro für Miete mit Nebenkosten, gute Verbindung. Ich suche online und sammle passende Angebote.
Jan: Und ich frage Kollegen und bereite die Fragen vor. Wir entscheiden über eine Wohnung erst nach einer gemeinsamen Besichtigung.
Wichtige Redemittel aus diesem Dialog
- Wollen wir das gemeinsam planen?
- Wollen wir …?
- Was meinst du?
- Das ist eine gute Idee.
- Das finde ich gut.
- Einverstanden.
- Warum nicht?




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