B1 Gemeinsam etwas planen – Eine kleine Theatergruppe im Kurs gründen

Latest Comments

Goethe Zertifikat B1-Sprechen Teil 1 | Gemeinsam etwas planen-telc B1-Telc B1 | Gemeinsam Etwas Planen
Eine kleine Theatergruppe im Kurs gründen – B1 gemeinsam etwas planen

B1 Gemeinsam etwas planen – Eine kleine Theatergruppe im Kurs gründen

In dieser B1-Sprechübung planen Luisa und Anton gemeinsam: Eine kleine Theatergruppe im Kurs gründen. Du übst Vorschläge, passende Reaktionen und gemeinsame Entscheidungen.

Die Übung trainiert das gemeinsame Planen für Goethe B1 Sprechen Teil 1 und telc B1 Sprechen Teil 3. Aufgabe und Dialog sind selbst erstelltes Übungsmaterial.

Aufgabe – Eine kleine Theatergruppe im Kurs gründen

Sie möchten im Deutschkurs eine kleine Theatergruppe gründen. Die Teilnehmer haben wenig Bühnenerfahrung. Am Kursende soll eine kurze Szene gezeigt werden.

Besprechen Sie die folgenden Punkte miteinander. Bringen Sie eigene Ideen ein, reagieren Sie auf die Vorschläge der anderen Person und einigen Sie sich auf einen gemeinsamen Plan.

  • Teilnehmer: Wer möchte mitmachen?
  • Szene: Was spielen Sie und wie lang dauert es?
  • Proben: Wann und wo üben Sie?
  • Material: Welche einfachen Requisiten brauchen Sie?
  • Organisation: Wer schreibt die Szene und klärt die Aufführung?

Musterlösung – Dialog

Eine mögliche Lösung mit Luisa und Anton:

Luisa: Hallo Anton! Ich habe einen Vorschlag. Wir könnten im Kurs eine kleine Theatergruppe gründen. So üben wir Deutsch und machen etwas zusammen.

Anton: Das ist eine gute Idee. Ich würde gern eine Szene im Restaurant spielen. Dafür brauchen wir Gäste und eine Person, die bedient.

Luisa: Das finde ich gut. Aber sechs Rollen wären für den Anfang zu viel. Wie wäre es mit vier Personen und einer Szene von fünf Minuten?

Anton: Einverstanden. Die anderen können später bei einer neuen Szene mitmachen. Ich frage heute, wer Lust hat und wer lieber beim Vorbereiten hilft.

Luisa: Gut. Wir schreiben die Szene selbst. In einem Restaurant könnte zum Beispiel eine Bestellung falsch verstanden werden. Es soll freundlich und verständlich sein.

Anton: Warum nicht? Wir brauchen keine langen Sätze. Jeder kann eigene Ideen vorschlagen, und wir prüfen gemeinsam, ob die Wörter zum Kurs passen.

Luisa: Wann wollen wir proben? Ich würde jeden Dienstag nach dem Kurs eine Stunde bleiben. Der Raum ist dann vielleicht frei.

Anton: Am Dienstag kann ich leider nicht. Wie wäre es stattdessen mit Donnerstag von vier bis fünf? Dann habe ich keine Arbeit mehr.

Luisa: Das passt mir gut. Ich frage die Lehrerin nach dem Raum. Zwei Proben im Kurs und eine kurze Probe vor der Aufführung sollten reichen.

Anton: Ich kümmere mich um den ersten Text. Du könntest ihn gegenlesen. Wenn etwas schwer auszusprechen ist, machen wir den Satz einfacher.

Luisa: Gern. Als Material nehmen wir einen Tisch, vier Stühle und eine leere Speisekarte. Echtes Essen brauchen wir auf der Bühne nicht.

Anton: Das ist eine gute Idee. Teller können wir aus Papier machen. So geht nichts kaputt, und wir geben höchstens zehn Euro für Material aus.

Luisa: Sollen wir bei der Kursabschlussfeier auftreten? Dann sitzen nur Menschen im Publikum, die wir kennen. Das macht den Anfang leichter.

Anton: Einverstanden, wenn die Lehrerin zustimmt. Niemand muss auftreten, wenn er sich unwohl fühlt. Eine kleine Hilfe mit dem Text bleibt erlaubt.

Luisa: Dann machen wir das so. Vier Personen, Restaurant-Szene, donnerstags üben. Ich kläre Raum und Feier und helfe mit dem Text.

Anton: Und ich frage nach Teilnehmern und schreibe die erste Fassung. Am Ende der ersten Probe verteilen wir die Rollen gemeinsam.

Wichtige Redemittel aus diesem Dialog

  • Das finde ich gut.
  • Einverstanden.
  • Warum nicht?
  • Wie wäre es stattdessen mit …?
  • Ich kümmere mich um …
  • Jeder kann … Euro geben.
  • Wir könnten … kaufen.

No responses yet

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert