
B1 Gemeinsam etwas planen – Ein Wochenende auf dem Campingplatz planen
In dieser B1-Sprechübung planen Frida und Lars gemeinsam: Ein Wochenende auf dem Campingplatz planen. Du übst Vorschläge, passende Reaktionen und gemeinsame Entscheidungen.
Die Übung trainiert das gemeinsame Planen für Goethe B1 Sprechen Teil 1 und telc B1 Sprechen Teil 3. Aufgabe und Dialog sind selbst erstelltes Übungsmaterial.
Aufgabe – Ein Wochenende auf dem Campingplatz planen
Sie möchten mit zwei Freunden ein Wochenende auf einem Campingplatz verbringen. Einige Teilnehmer haben noch nie gezeltet. Planen Sie Unterkunft, Ausrüstung und Verpflegung.
Besprechen Sie die folgenden Punkte miteinander. Bringen Sie eigene Ideen ein, reagieren Sie auf die Vorschläge der anderen Person und einigen Sie sich auf einen gemeinsamen Plan.
- Campingplatz: Welcher Platz und Termin passen?
- Ausrüstung: Was können Sie leihen?
- Anreise: Wie transportieren Sie das Gepäck?
- Essen und Kosten: Was kaufen und bezahlen Sie?
- Wetter und Aufgaben: Wer bucht und welche Alternative gibt es?
Musterlösung – Dialog
Eine mögliche Lösung mit Frida und Lars:
Frida: Hallo Lars! Ich habe einen Vorschlag. Wir könnten ein Wochenende zelten. Mit unseren beiden Freunden wären wir zu viert. Was hältst du davon?
Lars: Das ist eine gute Idee. Ich kenne einen Campingplatz am Wald. Dort gibt es Toiletten und eine kleine Küche, die alle Gäste benutzen dürfen.
Frida: Das finde ich gut. Für den ersten Versuch brauchen wir nicht weit zu fahren. Sollen wir nächsten Freitag bis Sonntag bleiben?
Lars: Am Freitag kann ich leider nicht. Ich arbeite spät. Wie wäre es stattdessen mit Samstag bis Sonntag? Eine Nacht reicht auch zum Ausprobieren.
Frida: Einverstanden. Ich frage nach einem freien Platz und dem Preis für vier Personen. Wir buchen erst, wenn alle zugesagt haben.
Lars: Gern. Ich habe ein Zelt für zwei Personen. Mein Bruder könnte uns ein zweites leihen. Jeder braucht aber einen Schlafsack und eine Unterlage.
Frida: Ich frage die Freunde, was sie schon haben. Neue Sachen wären teuer. Wir leihen lieber Ausrüstung, bevor wir viel Geld ausgeben.
Lars: Warum nicht? Wir bauen die Zelte am Donnerstag im Garten einmal auf. Dann wissen die Anfänger auch, wie es geht, und wir prüfen, ob alles da ist.
Frida: Gut. Wie kommen wir zum Platz? Mit vier Rucksäcken und zwei Zelten ist die Fahrt mit dem Bus vielleicht schwierig.
Lars: Wir könnten mein Auto nehmen. Ich prüfe, ob das Gepäck hineinpasst. Die Benzinkosten teilen wir durch vier, und ich fahre.
Frida: Was nehmen wir zu essen mit? Ich würde lieber kein Feuer machen. Wir können in der gemeinsamen Küche Nudeln kochen.
Lars: Das ist eine gute Idee. Ich frage, ob Töpfe vorhanden sind. Für morgens bringen wir Brot und Obst mit. Jeder nimmt eine Trinkflasche mit.
Frida: Für Essen und gemeinsame Kosten möchte ich höchstens fünfzig Euro pro Person ausgeben. Du prüfst die Fahrt, ich den Campingpreis.
Lars: Einverstanden. Bei starkem Regen verschieben wir. Du fragst bei der Buchung nach, bis wann wir kostenlos absagen können.
Frida: Dann machen wir das so. Eine Nacht, zwei geliehene Zelte, gemeinsame Küche. Ich kläre Platz und Buchung und sammle die Zusagen.
Lars: Und ich organisiere Zelt, Probebau und Auto. Nach dem Wochenende reinigen wir die geliehenen Sachen und geben sie ordentlich zurück.
Wichtige Redemittel aus diesem Dialog
- Einverstanden.
- Warum nicht?
- Ich würde lieber …
- Wie wäre es stattdessen mit …?
- Wir könnten … kaufen.
- Dann machen wir das so.
- Ich habe einen Vorschlag.




No responses yet