
B1 Gemeinsam etwas planen – Eine gemeinsame Fahrt zum Flughafen organisieren
In dieser B1-Sprechübung planen Ronja und Simon gemeinsam: Eine gemeinsame Fahrt zum Flughafen organisieren. Du übst Vorschläge, passende Reaktionen und gemeinsame Entscheidungen.
Die Übung trainiert das gemeinsame Planen für Goethe B1 Sprechen Teil 1 und telc B1 Sprechen Teil 3. Aufgabe und Dialog sind selbst erstelltes Übungsmaterial.
Aufgabe – Eine gemeinsame Fahrt zum Flughafen organisieren
Sie und ein Freund müssen am Sonntag früh zum Flughafen. Ihr Flug startet um zehn Uhr. Planen Sie eine gemeinsame Fahrt mit genügend Zeitreserve.
Besprechen Sie die folgenden Punkte miteinander. Bringen Sie eigene Ideen ein, reagieren Sie auf die Vorschläge der anderen Person und einigen Sie sich auf einen gemeinsamen Plan.
- Abfahrt: Wann fahren Sie los?
- Verkehrsmittel: Welche Verbindung ist geeignet?
- Treffpunkt: Wo treffen Sie sich mit dem Gepäck?
- Kosten: Wie bezahlen Sie die Fahrt?
- Reserve: Was machen Sie bei einer Verspätung?
Musterlösung – Dialog
Eine mögliche Lösung mit Ronja und Simon:
Ronja: Hallo Simon! Wollen wir das gemeinsam planen? Unser Flug startet am Sonntag um zehn. Wir sollten rechtzeitig am Flughafen sein.
Simon: Das finde ich gut. Ich habe einen Vorschlag: Wir nehmen den Zug um sieben. Die Fahrt dauert ungefähr fünfundvierzig Minuten.
Ronja: Eine gute Idee, wenn der Zug am Sonntag fährt. Wir müssen auch die Hinweise der Fluggesellschaft zur Ankunftszeit prüfen.
Simon: Einverstanden. Ich schaue die aktuelle Verbindung nach. Mit Gepäck und einer Reserve möchte ich spätestens um acht am Flughafen ankommen.
Ronja: Das passt mir gut. Sollen wir uns um Viertel vor sieben am Bahnhof treffen? Dann bleibt etwas Zeit vor der Abfahrt.
Simon: Ich würde lieber halb sieben nehmen. Ich muss vorher noch eine Fahrkarte kaufen und bin mit dem großen Koffer langsamer.
Ronja: Warum nicht? Wir treffen uns vor dem Haupteingang. Dort gibt es einen Aufzug zu den Bahnsteigen.
Simon: Gut. Meine Fahrkarte kaufe ich lieber heute online, wenn die Verbindung feststeht. Dann müssen wir am Sonntag nicht am Automaten warten.
Ronja: Das ist eine gute Idee. Wir sollten prüfen, ob es eine Gruppenkarte für zwei gibt oder ob einzelne Karten günstiger sind.
Simon: Ich kümmere mich darum und schicke dir den Preis. Falls ich eine gemeinsame Karte kaufe, gibst du mir deinen Anteil vorher.
Ronja: Gern. Was machen wir, wenn der Zug ausfällt? Wir dürfen nicht erst am Bahnsteig anfangen, eine andere Möglichkeit zu suchen.
Simon: Es gibt einen früheren Flughafenbus. Ich prüfe, ob wir ihn bei einer Störung noch erreichen können. Sonst brauchen wir ein Taxi.
Ronja: Ein Taxi wäre teuer. Ich würde lieber die Zuglage schon vor dem Verlassen der Wohnung prüfen. Dann können wir früher zum Bus gehen.
Simon: Du hast Recht. Ich schaue um sechs in die App und schreibe dir. Für den Notfall speichern wir trotzdem die Taxinummer.
Ronja: Gut. Ich lade mein Handy am Abend und lege alle Reiseunterlagen bereit. Du könntest die Adresse des Flughafenterminals prüfen.
Simon: Das mache ich. Wir müssen wissen, an welchem Terminal unser Flug geht. Am Flughafen gehen wir dann gemeinsam zum richtigen Schalter.
Ronja: Dann machen wir das so. Halb sieben am Haupteingang, Zug um sieben, vorher Verbindung und Terminal prüfen.
Simon: Einverstanden. Ich schicke dir heute die Fahrkarte und die Busalternative. So haben wir einen klaren Plan und eine Reserve.
Wichtige Redemittel aus diesem Dialog
- Dann machen wir das so.
- Wollen wir das gemeinsam planen?
- Ich habe einen Vorschlag.
- Sollen wir …?
- Wollen wir …?
- Das ist eine gute Idee.
- Das finde ich gut.




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