
B1 Gemeinsam etwas planen – Einen Spieleabend im Nachbarschaftstreff planen
In dieser B1-Sprechübung planen Clara und Max gemeinsam: Einen Spieleabend im Nachbarschaftstreff planen. Du übst Vorschläge, passende Reaktionen und gemeinsame Entscheidungen.
Die Übung trainiert das gemeinsame Planen für Goethe B1 Sprechen Teil 1 und telc B1 Sprechen Teil 3. Aufgabe und Dialog sind selbst erstelltes Übungsmaterial.
Aufgabe – Einen Spieleabend im Nachbarschaftstreff planen
Sie möchten einen Spieleabend im Nachbarschaftstreff veranstalten. Auch Menschen, die noch nicht gut Deutsch sprechen, sollen leicht mitspielen können.
Besprechen Sie die folgenden Punkte miteinander. Bringen Sie eigene Ideen ein, reagieren Sie auf die Vorschläge der anderen Person und einigen Sie sich auf einen gemeinsamen Plan.
- Spiele: Welche Spiele eignen sich für die Gruppe?
- Einladung: Wen möchten Sie erreichen?
- Raum und Uhrzeit: Wo und wann treffen Sie sich?
- Kosten und Verpflegung: Was brauchen Sie?
- Leitung: Wer erklärt die Spiele und hilft beim Aufräumen?
Musterlösung – Dialog
Eine mögliche Lösung mit Clara und Max:
Clara: Hallo Max! Beim Spieleabend sollten auch unsere neuen Nachbarn mitmachen können. Ich würde ein Spiel mit einfachen Regeln auswählen.
Max: Hallo Clara! Gern. Ich habe ein Spiel mit vielen Bildern. Dafür muss man nicht viel lesen. Was hältst du davon?
Clara: Das finde ich gut. Ich könnte außerdem ein Kartenspiel mitbringen. Das lange Wissensspiel lassen wir lieber zu Hause.
Max: Einverstanden. Bei dem Wissensspiel gibt es zu viele schwierige Wörter. Wie viele Leute sollen kommen?
Clara: Vielleicht acht bis zehn. Wir könnten einen Zettel im Haus aufhängen und eine Nachricht an die Nachbarschaftsgruppe schicken.
Max: Das ist eine gute Idee. Auf dem Zettel sollte stehen, dass alle Sprachkenntnisse willkommen sind und die Teilnahme kostenlos ist.
Clara: Der Nachbarschaftstreff ist am Mittwoch frei. Ich schlage vor, dass wir um 19 Uhr beginnen.
Max: Mittwoch passt, aber 19 Uhr ist für mich zu spät. Ich muss am nächsten Morgen früh arbeiten. Geht es auch um 18 Uhr?
Clara: Ja. Dann spielen wir von 18 bis 20 Uhr. Ich frage die Leitung, ob wir den Schlüssel schon um 17:45 Uhr bekommen.
Max: Gut. Falls das nicht geht, bauen wir erst um 18 Uhr auf und starten ein paar Minuten später.
Clara: Sollen wir Pizza bestellen? Dann hätte jeder etwas zu essen.
Max: Ich würde lieber einfache Snacks mitbringen. Die Pizza würde Geld kosten, obwohl wir kostenlose Teilnahme angekündigt haben.
Clara: Stimmt. Ich bringe Obst mit, du vielleicht Wasser? Andere dürfen freiwillig eine Kleinigkeit beisteuern.
Max: Gern. Becher gibt es im Treff. Wer kümmert sich um die Erklärung der Spiele?
Clara: Du kennst das Bilderspiel, also erklärst du es. Ich zeige danach das Kartenspiel. Wir machen jeweils eine Proberunde.
Max: Einverstanden. Wenn jemand eine Regel nicht versteht, zeigen wir sie noch einmal. Niemand soll sich unwohl fühlen.
Clara: Zum Schluss räumen wir beide die Tische auf und zählen die Spielteile. Dann machen wir das so.
Max: Genau. Ich freue mich darauf. Ich bereite heute das Bilderspiel vor, und du fragst nach dem Schlüssel. Bis Mittwoch!
Wichtige Redemittel aus diesem Dialog
- Dann machen wir das so.
- Ich freue mich darauf.
- Ich schlage vor, dass wir …
- Wir könnten …
- Sollen wir …?
- Was hältst du davon?
- Das ist eine gute Idee.




No responses yet