B1 Gemeinsam etwas planen – Eine kleine Feier für einen neuen Mitbewohner organisieren

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Eine kleine Feier für einen neuen Mitbewohner organisieren – B1 gemeinsam etwas planen

B1 Gemeinsam etwas planen – Eine kleine Feier für einen neuen Mitbewohner organisieren

In dieser B1-Sprechübung planen Petra und Moritz gemeinsam: Eine kleine Feier für einen neuen Mitbewohner organisieren. Du übst Vorschläge, passende Reaktionen und gemeinsame Entscheidungen.

Die Übung trainiert das gemeinsame Planen für Goethe B1 Sprechen Teil 1 und telc B1 Sprechen Teil 3. Aufgabe und Dialog sind selbst erstelltes Übungsmaterial.

Aufgabe – Eine kleine Feier für einen neuen Mitbewohner organisieren

Ein neuer Mitbewohner wohnt seit einer Woche in Ihrer Wohngemeinschaft. Sie möchten ihn mit einem kleinen Essen willkommen heißen und gemeinsam die anderen Bewohner kennenlernen.

Besprechen Sie die folgenden Punkte miteinander. Bringen Sie eigene Ideen ein, reagieren Sie auf die Vorschläge der anderen Person und einigen Sie sich auf einen gemeinsamen Plan.

  • Wünsche: Wann passt das Essen für den neuen Mitbewohner?
  • Teilnehmer und Ort: Wer isst mit?
  • Menü: Was bereiten Sie vor?
  • Kosten: Wie bezahlen Sie das Essen?
  • Organisation: Wer lädt ein und räumt auf?

Musterlösung – Dialog

Eine mögliche Lösung mit Petra und Moritz:

Petra: Hallo Moritz! Hast du schon eine Idee für ein Willkommensessen für Amir? Er wohnt jetzt eine Woche hier, aber wir hatten noch kaum Zeit zum Reden.

Moritz: Das ist eine gute Idee. Ich würde gern alle unsere Freunde einladen. Dann lernt er sofort viele Menschen kennen. Was meinst du?

Petra: Ich würde lieber nur mit den fünf Bewohnern essen. Eine große Gruppe könnte ihn nach dem Einzug überfordern. Freunde können wir später vorstellen.

Moritz: Du hast Recht. Ich habe einen Vorschlag: Wir fragen Amir, ob Freitag um sieben passt. Das Essen soll keine Überraschung ohne seine Zustimmung sein.

Petra: Einverstanden. In der gemeinsamen Küche können alle fünf sitzen. Ich schaffe vorher Platz auf dem Tisch und räume die Umzugskisten in die richtige Ecke.

Moritz: Das finde ich gut. Wir könnten eine einfache Suppe mit Brot machen. Ich frage ihn, was er gern isst und ob es Zutaten gibt, die nicht passen.

Petra: Warum nicht? Als Nachtisch nehme ich Obst. Ein kompliziertes Menü brauchen wir nicht. Dann bleibt auch Zeit, uns in Ruhe kennenzulernen.

Moritz: Eine gute Idee. Wie viel wollen wir ausgeben? Ich möchte für das Essen höchstens fünfundzwanzig Euro einplanen. Die vier bisherigen Bewohner teilen die Kosten.

Petra: Einverstanden. Amir ist unser Gast und muss diesmal nichts bezahlen. Ich frage die anderen beiden Bewohner, ob sie mit dem Betrag und dem Plan einverstanden sind.

Moritz: Gern. Ich kaufe Brot und Zutaten für die Suppe. Du könntest Obst und Getränke besorgen. Wasser und Tee haben wir schon in der Küche.

Petra: Das finde ich gut. Sollen wir gleich alle Regeln der Wohnung besprechen? Zum Beispiel den Putzplan und die Nutzung der Waschmaschine?

Moritz: Ich würde lieber nur kurz fragen, ob er offene Fragen hat. Für einen langen Regelabend machen wir einen eigenen Termin. Das Essen soll freundlich bleiben.

Petra: Du hast Recht. Jeder erzählt etwas über sich, wenn er möchte. Wir drängen Amir nicht, private Dinge oder seine ganze Lebensgeschichte zu erzählen.

Moritz: Einverstanden. Ich koche die Suppe vor sieben. Du deckst den Tisch. Die anderen beiden helfen danach beim Abwasch, wenn sie zugesagt haben.

Petra: Dann machen wir das so. Fünf Bewohner, Freitag um sieben, einfaches Essen und fünfundzwanzig Euro. Ich frage Amir und die anderen und kaufe Obst.

Moritz: Und ich bereite Suppe und Brot vor. Wenn Freitag nicht passt, suchen wir zusammen einen anderen Abend. Ich freue mich auf das Kennenlernen.

Wichtige Redemittel aus diesem Dialog

  • Das ist eine gute Idee.
  • Das finde ich gut.
  • Einverstanden.
  • Warum nicht?
  • Ich würde lieber …
  • Wie viel wollen wir ausgeben?
  • Wir könnten … kaufen.

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