
B1 Gemeinsam etwas planen – Eine gemeinsame Vorbereitung auf einen Behördenbesuch planen
In dieser B1-Sprechübung planen Sofie und Martin gemeinsam: Eine gemeinsame Vorbereitung auf einen Behördenbesuch planen. Du übst Vorschläge, passende Reaktionen und gemeinsame Entscheidungen.
Die Übung trainiert das gemeinsame Planen für Goethe B1 Sprechen Teil 1 und telc B1 Sprechen Teil 3. Aufgabe und Dialog sind selbst erstelltes Übungsmaterial.
Aufgabe – Eine gemeinsame Vorbereitung auf einen Behördenbesuch planen
Ein Freund hat einen Termin bei einer Behörde und möchte vorher seine Unterlagen ordnen. Sie helfen ihm gemeinsam. Planen Sie die Vorbereitung, ohne Antworten oder Vorschriften zu erfinden.
Besprechen Sie die folgenden Punkte miteinander. Bringen Sie eigene Ideen ein, reagieren Sie auf die Vorschläge der anderen Person und einigen Sie sich auf einen gemeinsamen Plan.
- Anliegen: Was möchte der Freund klären?
- Unterlagen: Welche offiziellen Hinweise müssen Sie prüfen?
- Vorbereitung: Wann ordnen Sie die Mappe?
- Termin und Weg: Wie kommt er rechtzeitig hin?
- Aufgaben: Wer sammelt Fragen und bietet Begleitung an?
Musterlösung – Dialog
Eine mögliche Lösung mit Sofie und Martin:
Sofie: Hallo Martin! Ich habe einen Vorschlag. Wir könnten Jonas vor seinem Behördenbesuch helfen. Er möchte seine Unterlagen ordnen und hat uns um Unterstützung gebeten.
Martin: Das ist eine gute Idee. Ich würde alle Dokumente kopieren und mitnehmen. Dann fehlt bestimmt nichts. Was hältst du davon?
Sofie: Ich würde lieber zuerst die Terminbestätigung lesen. Dort steht vielleicht genau, welche Unterlagen gebraucht werden. Nicht jedes persönliche Dokument muss in die Mappe.
Martin: Du hast Recht. Jonas zeigt uns nur die Sachen, bei denen er Hilfe möchte. Wenn etwas unklar ist, fragt er direkt bei der Behörde nach.
Sofie: Einverstanden. Wir treffen uns Dienstag um sechs bei ihm. Eine Stunde reicht für die Vorbereitung. Sein Termin ist am Donnerstag um neun.
Martin: Das finde ich gut. Ich bringe eine leere Mappe mit. Wir sortieren die verlangten Unterlagen nach der Liste und kennzeichnen Kopien getrennt von Originalen.
Sofie: Warum nicht? Jonas prüft selbst, ob Namen und Angaben stimmen. Wir füllen nichts aus, das wir nicht verstehen oder nicht sicher wissen.
Martin: Eine gute Idee. Ich schreibe mit ihm drei wichtige Fragen auf. Dann kann er beim Termin nachsehen und vergisst sein Anliegen nicht.
Sofie: Gut. Die Wörter in seinen Fragen üben wir gemeinsam. Er soll erklären können, was er braucht, aber wir schreiben keine auswendig gelernte lange Rede.
Martin: Einverstanden. Ich würde ihn auch begleiten, wenn er das möchte und die Behörde eine Begleitperson erlaubt. Ich spreche nicht ungefragt für ihn.
Sofie: Das finde ich gut. Wir fragen vorher nach der Begleitung. Den Weg prüfe ich am Dienstag und suche eine Verbindung mit genügend Reserve.
Martin: Gern. Er sollte die genaue Ankunftszeit aus der Bestätigung beachten. Wenn die Anmeldung früher ist, passen wir die Abfahrt daran an.
Sofie: Eine gute Idee. Am Mittwochabend legt er Mappe, Einladung und den verlangten Ausweis bereit. Persönliche Daten lassen wir nicht offen in unserer Nachrichtengruppe stehen.
Martin: Du hast Recht. Falls ihm ein Dokument fehlt, fragt er rechtzeitig nach, statt beim Termin eine falsche Angabe zu machen. Wir erfinden keine Lösung für ihn.
Sofie: Dann machen wir das so. Dienstag Unterlagen und Fragen, danach Weg prüfen. Ich lese mit ihm die Hinweise und organisiere die Mappe.
Martin: Und ich helfe bei den Fragen und kläre auf seinen Wunsch die Begleitung. Jonas entscheidet selbst, welche Unterstützung ihm angenehm ist.
Wichtige Redemittel aus diesem Dialog
- Was hältst du davon?
- Das ist eine gute Idee.
- Das finde ich gut.
- Einverstanden.
- Warum nicht?
- Ich würde lieber …
- Wir könnten … kaufen.




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