B1 Gemeinsam etwas planen – Eine Fahrgemeinschaft zur Arbeit organisieren

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Eine Fahrgemeinschaft zur Arbeit organisieren – B1 gemeinsam etwas planen

B1 Gemeinsam etwas planen – Eine Fahrgemeinschaft zur Arbeit organisieren

In dieser B1-Sprechübung planen Britta und Carsten gemeinsam: Eine Fahrgemeinschaft zur Arbeit organisieren. Du übst Vorschläge, passende Reaktionen und gemeinsame Entscheidungen.

Die Übung trainiert das gemeinsame Planen für Goethe B1 Sprechen Teil 1 und telc B1 Sprechen Teil 3. Aufgabe und Dialog sind selbst erstelltes Übungsmaterial.

Aufgabe – Eine Fahrgemeinschaft zur Arbeit organisieren

Sie und ein Kollege arbeiten am selben Ort. Sie möchten eine Fahrgemeinschaft ausprobieren. Ihre Arbeitszeiten sind nicht an jedem Tag gleich.

Besprechen Sie die folgenden Punkte miteinander. Bringen Sie eigene Ideen ein, reagieren Sie auf die Vorschläge der anderen Person und einigen Sie sich auf einen gemeinsamen Plan.

  • Tage und Zeiten: Wann passen Ihre Arbeitszeiten zusammen?
  • Treffpunkt und Route: Wo holen Sie sich ab?
  • Fahren: Wer fährt an welchen Tagen?
  • Kosten: Wie teilen Sie die Ausgaben?
  • Änderungen: Was machen Sie bei Überstunden oder Krankheit?

Musterlösung – Dialog

Eine mögliche Lösung mit Britta und Carsten:

Britta: Hallo Carsten! Ich habe einen Vorschlag. Wir könnten eine Fahrgemeinschaft zur Arbeit machen. Unsere Wohnungen liegen ja nicht weit voneinander entfernt.

Carsten: Das ist eine gute Idee. Ich fahre meistens um sieben los. Wenn wir zusammen fahren, brauchen wir vielleicht nur noch ein Auto. Was meinst du?

Britta: Das finde ich gut. Aber am Dienstag beginne ich erst um zehn. An dem Tag passt deine Abfahrt nicht zu meinem Arbeitsplan.

Carsten: Du hast Recht. Dann versuchen wir es nur montags, mittwochs und freitags. An diesen Tagen arbeiten wir beide von acht bis vier.

Britta: Einverstanden. Ich würde lieber um Viertel vor sieben losfahren. Morgens gibt es manchmal viel Verkehr, und ich möchte nicht knapp ankommen.

Carsten: Warum nicht? Ich kann dich an der Bushaltestelle neben deiner Straße abholen. Dort dürfen wir kurz halten, ohne eine Einfahrt zu blockieren.

Britta: Gut. Am Montag fahre ich und hole dich an deiner Ecke ab. Am Mittwoch fährst du. Freitag wechseln wir jede Woche ab.

Carsten: Das ist eine gute Idee. So benutzen wir beide Autos ungefähr gleich oft. Wir schreiben den Plan für den ersten Monat auf.

Britta: Wie teilen wir die Kosten? Nur die Anzahl der Fahrten zu zählen reicht vielleicht nicht, wenn eine Woche anders läuft.

Carsten: Wir könnten am Monatsende vergleichen, wie viele Kilometer jeder für die gemeinsame Fahrt gefahren ist. Falls es ungleich ist, gleichen wir die Benzinkosten nach Absprache aus.

Britta: Einverstanden. Andere laufende Autokosten bezahlen wir weiter selbst. Wir probieren es einen Monat, bevor wir eine dauerhafte Vereinbarung machen.

Carsten: Gern. Was machen wir, wenn jemand Überstunden hat? Ich möchte nicht jeden Abend lange auf dem Parkplatz warten.

Britta: Ich würde lieber fest um Viertel nach vier zurückfahren. Wer länger bleibt, nimmt den Bus. Er sagt dem anderen rechtzeitig Bescheid.

Carsten: Das finde ich gut. Bei Krankheit schreiben wir spätestens am Abend vorher, wenn es schon bekannt ist. Sonst informieren wir morgens sofort die andere Person.

Britta: Dann machen wir das so. Drei Tage pro Woche, frühe Abfahrt und feste Rückfahrt. Ich schreibe den Wechselplan und prüfe die Haltestelle.

Carsten: Und ich prüfe die Busalternative. Nach einem Monat schauen wir gemeinsam, ob Zeiten und Kosten für beide fair sind.

Wichtige Redemittel aus diesem Dialog

  • Das finde ich gut.
  • Einverstanden.
  • Warum nicht?
  • Ich würde lieber …
  • Ich kann … besorgen.
  • Wir könnten … kaufen.
  • Dann machen wir das so.

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