B1 Gemeinsam etwas planen – Einen Besuch im Seniorenheim vorbereiten

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Einen Besuch im Seniorenheim vorbereiten – B1 gemeinsam etwas planen

B1 Gemeinsam etwas planen – Einen Besuch im Seniorenheim vorbereiten

In dieser B1-Sprechübung planen Maike und Erik gemeinsam: Einen Besuch im Seniorenheim vorbereiten. Du übst Vorschläge, passende Reaktionen und gemeinsame Entscheidungen.

Die Übung trainiert das gemeinsame Planen für Goethe B1 Sprechen Teil 1 und telc B1 Sprechen Teil 3. Aufgabe und Dialog sind selbst erstelltes Übungsmaterial.

Aufgabe – Einen Besuch im Seniorenheim vorbereiten

Sie möchten mit zwei Freunden Menschen in einem Seniorenheim besuchen. Die Bewohner sollen selbst entscheiden, ob sie teilnehmen möchten. Planen Sie einen Besuch in Absprache mit dem Heim.

Besprechen Sie die folgenden Punkte miteinander. Bringen Sie eigene Ideen ein, reagieren Sie auf die Vorschläge der anderen Person und einigen Sie sich auf einen gemeinsamen Plan.

  • Absprache: Wer fragt im Heim nach Wünschen und Regeln?
  • Termin: Wann und wie lange kommen Sie?
  • Aktivitäten: Was passt zu den Bewohnern?
  • Mitbringsel: Was ist sinnvoll und erlaubt?
  • Aufgaben: Wer bereitet die Gruppe und das Material vor?

Musterlösung – Dialog

Eine mögliche Lösung mit Maike und Erik:

Maike: Hallo Erik! Ich habe einen Vorschlag. Wir könnten mit unseren Freunden das Seniorenheim besuchen und gemeinsam mit einigen Bewohnern einen gemütlichen Nachmittag verbringen.

Erik: Das ist eine gute Idee. Ich würde aber zuerst mit dem Heim sprechen. Wir können nicht einfach zu viert kommen, ohne zu wissen, ob ein Besuch gewünscht ist.

Maike: Du hast Recht. Ich rufe heute an und frage nach einer Kontaktperson. Die Bewohner sollen freiwillig entscheiden, ob sie mitmachen möchten.

Erik: Einverstanden. Was hältst du davon, wenn wir bekannte Lieder singen? Vielleicht haben einige Menschen Freude daran. Wir fragen das Heim nach passenden Wünschen.

Maike: Das finde ich gut, aber ich singe nicht besonders gut. Ich würde lieber auch ein einfaches Brettspiel anbieten. Dann kann jeder etwas anderes wählen.

Erik: Warum nicht? Wir brauchen keine große Veranstaltung. Eine kleine Gruppe mit Spielen und Gesprächen ist für den ersten Besuch vielleicht angenehmer.

Maike: Wann können wir kommen? Samstag um drei hätte ich Zeit. Wir sollten höchstens eine Stunde bleiben, damit es nicht zu lang wird.

Erik: Am Samstag kann ich leider nicht. Wie wäre es stattdessen mit Sonntag um drei? Natürlich nur, wenn das Heim den Termin bestätigt.

Maike: Das passt mir gut. Ich frage auch, wie viele Bewohner teilnehmen möchten und ob die Tische und Stühle für unsere Spiele geeignet sind.

Erik: Gern. Ich bringe ein Spiel mit großen Karten mit. Lange Regeln möchte ich vermeiden. Unsere Freunde können bei den Gesprächen helfen.

Maike: Sollen wir Kuchen mitbringen? Das wäre nett, aber wir wissen nicht, was die Bewohner essen dürfen oder gern mögen.

Erik: Ich würde lieber das Heim danach fragen. Falls Essen nicht passt, bringen wir nur eine kleine Blume für den gemeinsamen Raum mit.

Maike: Eine gute Idee. Wir kaufen nichts, bevor wir die Regeln kennen. Die Gruppe bekommt vorher alle wichtigen Hinweise zum Besuch.

Erik: Ich kümmere mich um die Nachricht an unsere Freunde. Jeder soll zuhören und niemanden zum Spielen oder Erzählen drängen. Fotos machen wir nicht ohne Zustimmung.

Maike: Dann machen wir das so. Erst Wünsche und Termin klären, danach eine Stunde mit Spielen und Gesprächen. Ich spreche mit dem Heim.

Erik: Und ich bereite das Spiel und unsere Gruppe vor. Nachher fragen wir die Kontaktperson, ob ein weiterer Besuch gewünscht ist.

Wichtige Redemittel aus diesem Dialog

  • Am Samstag kann ich leider nicht.
  • Ich würde lieber …
  • Wie wäre es stattdessen mit …?
  • Ich kümmere mich um …
  • Wir könnten … kaufen.
  • Dann machen wir das so.
  • Ich kümmere mich um … und du um …

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