
B1 Gemeinsam etwas planen – Eine Fahrradtour für neue Stadtbewohner organisieren
In dieser B1-Sprechübung planen Linda und Dennis gemeinsam: Eine Fahrradtour für neue Stadtbewohner organisieren. Du übst Vorschläge, passende Reaktionen und gemeinsame Entscheidungen.
Die Übung trainiert das gemeinsame Planen für Goethe B1 Sprechen Teil 1 und telc B1 Sprechen Teil 3. Aufgabe und Dialog sind selbst erstelltes Übungsmaterial.
Aufgabe – Eine Fahrradtour für neue Stadtbewohner organisieren
Sie möchten neue Bewohner Ihrer Stadt zu einer Fahrradtour einladen. Die Tour soll wichtige Orte zeigen und auch für Menschen geeignet sein, die langsam fahren.
Besprechen Sie die folgenden Punkte miteinander. Bringen Sie eigene Ideen ein, reagieren Sie auf die Vorschläge der anderen Person und einigen Sie sich auf einen gemeinsamen Plan.
- Route: Welche Orte zeigen Sie?
- Teilnehmer: Wie laden Sie neue Bewohner ein?
- Termin und Start: Wann und wo beginnen Sie?
- Fahrräder und Pausen: Was müssen die Teilnehmer mitbringen?
- Organisation: Wer prüft die Strecke und führt die Gruppe?
Musterlösung – Dialog
Eine mögliche Lösung mit Linda und Dennis:
Linda: Hallo Dennis! Ich habe einen Vorschlag. Wir könnten für neue Stadtbewohner eine Fahrradtour organisieren. Dabei zeigen wir wichtige Orte, die man im Alltag braucht.
Dennis: Das ist eine gute Idee. Ich würde gern bis zum Aussichtspunkt fahren. Von dort sieht man die ganze Stadt. Was hältst du davon?
Linda: Der Weg ist aber steil. Ich würde lieber eine flache Strecke durch das Zentrum nehmen. Einige Teilnehmer fahren vielleicht noch nicht oft Fahrrad.
Dennis: Du hast Recht. Dann zeigen wir Bibliothek, Markt und Bahnhof. Acht Kilometer mit mehreren Pausen reichen für die erste Tour.
Linda: Einverstanden. Wir treffen uns Samstag um zehn vor der Bibliothek. Nach ungefähr zwei Stunden sollten wir wieder dort sein.
Dennis: Das finde ich gut. Ich prüfe am Freitag die Strecke. Wir nehmen möglichst ruhige Straßen und sichere Fahrradwege, statt mitten durch starken Verkehr zu fahren.
Linda: Gut. Ich mache einen Aushang im Nachbarschaftstreff. Darauf schreiben wir, dass jeder ein funktionierendes Fahrrad und eine Wasserflasche mitbringen muss.
Dennis: Warum nicht? Frag bitte vorher, ob der Aushang dort erlaubt ist. Wer kein Fahrrad hat, kann bei einem Verleih nachfragen. Wir prüfen die Preise vorher.
Linda: Gern. Die Tour selbst ist kostenlos. Wer ein Fahrrad leiht, bezahlt das selbst. Wir sollten das in der Einladung deutlich erklären.
Dennis: Eine gute Idee. Wie viele Personen nehmen wir mit? Eine Gruppe mit zwanzig Menschen wäre in der Stadt schwer zusammenzuhalten.
Linda: Ich würde lieber höchstens acht Teilnehmer nehmen. Mit uns beiden sind wir zehn. Interessierte melden sich bis Donnerstag an.
Dennis: Einverstanden. Ich fahre vorne und zeige den Weg. Du bleibst hinten, damit wir sehen, wenn jemand eine Pause braucht. Wir fahren im Tempo der Langsamsten.
Linda: Das passt mir gut. Am Markt machen wir zehn Minuten Pause. Dort kann ich erklären, an welchen Tagen die Stände geöffnet sind.
Dennis: Bei starkem Regen verschieben wir. Ich schicke am Freitagabend eine Nachricht. Die Teilnehmer sollten außerdem die örtlichen Verkehrsregeln beachten.
Linda: Dann machen wir das so. Kurze flache Runde, Samstag um zehn, höchstens acht Gäste. Ich lade ein und sammle die Zusagen.
Dennis: Und ich prüfe Route und Verleih. Vor dem Start erklären wir die Strecke und vereinbaren, an welcher Stelle wir bei einer Trennung warten.
Wichtige Redemittel aus diesem Dialog
- Ich würde lieber …
- Wir könnten … kaufen.
- Dann machen wir das so.
- Ich habe einen Vorschlag.
- Wir könnten …
- Was hältst du davon?
- Das ist eine gute Idee.




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