
B1 Gemeinsam etwas planen – Eine Fahrt zu einem Fußballspiel planen
In dieser B1-Sprechübung planen Kathrin und Jörg gemeinsam: Eine Fahrt zu einem Fußballspiel planen. Du übst Vorschläge, passende Reaktionen und gemeinsame Entscheidungen.
Die Übung trainiert das gemeinsame Planen für Goethe B1 Sprechen Teil 1 und telc B1 Sprechen Teil 3. Aufgabe und Dialog sind selbst erstelltes Übungsmaterial.
Aufgabe – Eine Fahrt zu einem Fußballspiel planen
Sie möchten mit einem Freund ein Fußballspiel in einer anderen Stadt besuchen. Das Spiel beginnt am Samstagnachmittag. Planen Sie Karten, gemeinsame Fahrt und Rückkehr.
Besprechen Sie die folgenden Punkte miteinander. Bringen Sie eigene Ideen ein, reagieren Sie auf die Vorschläge der anderen Person und einigen Sie sich auf einen gemeinsamen Plan.
- Karten: Welche Plätze und Preise passen?
- Anreise: Wie fahren Sie zum Stadion?
- Zeitplan: Wann treffen Sie sich und wann fahren Sie zurück?
- Essen und Ausrüstung: Was nehmen Sie mit?
- Absprachen: Wer bucht und wie finden Sie sich bei einer Trennung?
Musterlösung – Dialog
Eine mögliche Lösung mit Kathrin und Jörg:
Kathrin: Hallo Jörg! Hast du schon eine Idee für das Fußballspiel? Ich würde gern am Samstag mitkommen, wenn wir noch Karten bekommen.
Jörg: Ich habe einen Vorschlag. Wir nehmen Sitzplätze auf der langen Seite. Von dort sieht man gut, aber eine Karte kostet fünfundvierzig Euro.
Kathrin: Das ist mir zu teuer. Ich würde lieber höchstens dreißig Euro bezahlen. Gibt es günstigere Plätze, auf denen wir trotzdem zusammen sitzen können?
Jörg: Ja, hinter dem Tor sind die Karten günstiger. Das ist eine gute Idee, wenn noch zwei Plätze nebeneinander frei sind. Ich prüfe die offizielle Verkaufsseite.
Kathrin: Einverstanden. Kaufe bitte erst, wenn wir auch die Zugverbindung kennen. Mit dem Auto müssten wir einen Parkplatz suchen und nachher im Verkehr warten.
Jörg: Du hast Recht. Ich prüfe den Zug. Das Spiel beginnt um drei, und wir möchten spätestens um zwei vor dem Stadion sein.
Kathrin: Das finde ich gut. Wenn die Fahrt eine Stunde dauert, sollten wir um zwölf losfahren. Vom Bahnhof müssen wir ja auch noch zum Stadion.
Jörg: Warum nicht? Wir treffen uns um Viertel vor zwölf am Haupteingang. Ich plane genug Zeit für die Straßenbahn und die Kontrolle am Eingang ein.
Kathrin: Wie sieht die Rückfahrt aus? Ich möchte am Abend bis neun wieder zu Hause sein. Wir bleiben nach dem Spiel nicht noch lange in der Stadt.
Jörg: Ich suche eine Verbindung gegen sechs. Sollte das Spiel später enden, nehmen wir den nächsten Zug. Beide Möglichkeiten schicke ich dir vorher.
Kathrin: Gut. Ich bringe eine warme Jacke mit. Essen könnten wir vor der Fahrt zu Hause, dann müssen wir im Stadion nichts Teures kaufen.
Jörg: Das ist eine gute Idee. Wir prüfen auch die Stadionregeln zu Taschen und Getränken. Ich nehme nur eine kleine Tasche mit.
Kathrin: Wer bucht die Karten? Du könntest die Plätze kaufen, und ich besorge unsere Zugtickets. Wir schicken uns die Belege und teilen die Kosten genau.
Jörg: Einverstanden. Wenn wir getrennt werden, treffen wir uns nach dem Spiel wieder vor dem Eingang, an dem wir hineingegangen sind. Unsere Handys laden wir vorher.
Kathrin: Dann machen wir das so. Günstige Sitzplätze, Zug um zwölf und Rückfahrt gegen sechs. Ich prüfe die Fahrkarten und die Gesamtfahrzeit.
Jörg: Und ich kläre Plätze und Stadionregeln. Sobald alles passt, buchen wir. Wenn die Kosten zu hoch sind, suchen wir ein anderes Spiel.
Wichtige Redemittel aus diesem Dialog
- Das finde ich gut.
- Einverstanden.
- Warum nicht?
- Ich würde lieber …
- Dann machen wir das so.
- Hast du schon eine Idee?
- Ich habe einen Vorschlag.




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