
B1 Gemeinsam etwas planen – Einen Kinder-Spielenachmittag in der Bücherei organisieren
In dieser B1-Sprechübung planen Lara und Hendrik gemeinsam: Einen Kinder-Spielenachmittag in der Bücherei organisieren. Du übst Vorschläge, passende Reaktionen und gemeinsame Entscheidungen.
Die Übung trainiert das gemeinsame Planen für Goethe B1 Sprechen Teil 1 und telc B1 Sprechen Teil 3. Aufgabe und Dialog sind selbst erstelltes Übungsmaterial.
Aufgabe – Einen Kinder-Spielenachmittag in der Bücherei organisieren
Sie möchten in der Bücherei einen Spielenachmittag für Kinder von sieben bis zehn Jahren organisieren. Es soll kein Vorlesen stattfinden. Planen Sie ruhige Spiele und die Betreuung.
Besprechen Sie die folgenden Punkte miteinander. Bringen Sie eigene Ideen ein, reagieren Sie auf die Vorschläge der anderen Person und einigen Sie sich auf einen gemeinsamen Plan.
- Spiele: Welche Spiele passen zum Alter?
- Raum und Termin: Wann und wo spielen Sie?
- Anmeldung und Betreuung: Wie viele Kinder dürfen kommen?
- Material: Was ist schon vorhanden?
- Aufgaben: Wer erklärt Spiele und räumt auf?
Musterlösung – Dialog
Eine mögliche Lösung mit Lara und Hendrik:
Lara: Hallo Hendrik! Ich habe einen Vorschlag. Wir könnten in der Bücherei einen Spielenachmittag für Kinder machen. Diesmal geht es um Spiele und nicht um eine Lesung.
Hendrik: Das ist eine gute Idee. Ich würde ein großes Bewegungsspiel vorbereiten. Die Kinder sitzen in der Schule schon lange genug.
Lara: Ich würde lieber ruhige Tischspiele wählen. In der Bücherei möchten andere Besucher lesen. Für Rennen und laute Musik ist der Raum nicht geeignet.
Hendrik: Du hast Recht. Wir nehmen einfache Kartenspiele und zwei Puzzles. Für Kinder von sieben bis zehn Jahren sollte es verschiedene Schwierigkeiten geben.
Lara: Einverstanden. Freitag von drei bis halb fünf passt mir. Ich frage die Bücherei nach einem Gruppenraum und nach den Regeln für die Veranstaltung.
Hendrik: Das finde ich gut. Wir nehmen höchstens acht Kinder an. Zwei Erwachsene helfen an den Tischen. Die Eltern bleiben im Raum oder direkt daneben nach Absprache mit der Bücherei.
Lara: Warum nicht? Die Anmeldung übernimmt die Bücherei. Wir brauchen von ihr eine bestätigte Liste, damit nicht mehr Kinder kommen als geplant.
Hendrik: Eine gute Idee. Ich prüfe, welche Spiele die Bücherei schon hat. Neue müssen wir nicht kaufen, wenn das vorhandene Material vollständig ist.
Lara: Gut. Ich bringe ein Puzzle mit großen Teilen mit. Vorher zählen wir alle Karten und Teile. Kaputte Sachen benutzen wir nicht.
Hendrik: Einverstanden. Zu Beginn erkläre ich den Ablauf. Danach zeigen wir an jedem Tisch die Regeln mit einem kurzen Beispiel, statt lange Texte vorzulesen.
Lara: Das ist eine gute Idee. Die Kinder dürfen das Spiel wechseln, wenn es ihnen nicht gefällt. Wir achten darauf, dass auch ruhigere Kinder mitmachen können.
Hendrik: Gern. Sollen wir kleine Preise verteilen? Vielleicht spielen die Kinder dann mit mehr Freude.
Lara: Ich würde lieber ohne Wettbewerb spielen. Es soll nicht darum gehen, wer am meisten gewinnt. Zum Schluss erzählen alle freiwillig, welches Spiel ihnen gefallen hat.
Hendrik: Das finde ich gut. Essen bieten wir nicht an, damit die Spiele sauber bleiben. Für Getränke gelten die Regeln der Bücherei.
Lara: Dann machen wir das so. Acht Kinder, ruhige Spiele, Freitag für eineinhalb Stunden. Ich kläre Raum und Anmeldung und bringe das Puzzle.
Hendrik: Und ich prüfe die vorhandenen Spiele und erkläre den Ablauf. Nachher sammeln wir zusammen alle Teile und stellen die Tische zurück.
Wichtige Redemittel aus diesem Dialog
- Das ist eine gute Idee.
- Das finde ich gut.
- Einverstanden.
- Warum nicht?
- Ich würde lieber …
- Wir könnten … kaufen.
- Dann machen wir das so.




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