
B1 Gemeinsam etwas planen – Eine gemeinsame Vorbereitung auf ein Bewerbungsgespräch planen
In dieser B1-Sprechübung planen Elisa und Stefan gemeinsam: Eine gemeinsame Vorbereitung auf ein Bewerbungsgespräch planen. Du übst Vorschläge, passende Reaktionen und gemeinsame Entscheidungen.
Die Übung trainiert das gemeinsame Planen für Goethe B1 Sprechen Teil 1 und telc B1 Sprechen Teil 3. Aufgabe und Dialog sind selbst erstelltes Übungsmaterial.
Aufgabe – Eine gemeinsame Vorbereitung auf ein Bewerbungsgespräch planen
Ein Freund hat nächste Woche ein Bewerbungsgespräch. Sie möchten gemeinsam mit ihm üben. Planen Sie eine Vorbereitung, bei der er selbst entscheiden kann, welche Hilfe er braucht.
Besprechen Sie die folgenden Punkte miteinander. Bringen Sie eigene Ideen ein, reagieren Sie auf die Vorschläge der anderen Person und einigen Sie sich auf einen gemeinsamen Plan.
- Wünsche: Wobei braucht der Freund Unterstützung?
- Termin und Ort: Wann üben Sie?
- Material: Welche Informationen bringen Sie mit?
- Ablauf: Wie üben Sie Fragen und Antworten?
- Aufgaben: Wer bereitet was vor und gibt Rückmeldung?
Musterlösung – Dialog
Eine mögliche Lösung mit Elisa und Stefan:
Elisa: Hallo Stefan! Ich habe einen Vorschlag. Wir könnten David bei der Vorbereitung auf sein Bewerbungsgespräch helfen. Er hat nächste Woche einen Termin.
Stefan: Das ist eine gute Idee. Ich würde zuerst fragen, welche Hilfe er möchte. Vielleicht ist er wegen des Sprechens nervös, kennt die Stelle aber schon gut.
Elisa: Du hast Recht. Ich frage ihn heute. Wir könnten am Sonntag um drei bei mir üben. Dort ist es ruhig und wir haben einen großen Tisch.
Stefan: Am Sonntag kann ich leider nicht. Wie wäre es stattdessen mit Samstag um vier? Ich könnte ungefähr eine Stunde bleiben.
Elisa: Das passt mir gut. Wir fragen David nach diesem Termin. Er bringt seinen Lebenslauf und die Stellenanzeige mit, wenn er sie uns zeigen möchte.
Stefan: Einverstanden. Ich habe einen Vorschlag für den Ablauf: Erst spricht er kurz über sich, danach stellen wir einige typische Fragen zur Arbeit.
Elisa: Das finde ich gut. Schwierige Fragen sollten wir nicht zu schnell hintereinander stellen. Nach jeder Runde geben wir eine kurze, freundliche Rückmeldung.
Stefan: Warum nicht? Ich übernehme die Rolle der Person aus dem Unternehmen. Du achtest darauf, ob seine Antworten verständlich und nicht zu lang sind.
Elisa: Gern. Wir verbessern nur wenige wichtige Fehler. David soll nicht denken, dass jeder Satz falsch ist. Seine eigenen Erfahrungen bleiben im Mittelpunkt.
Stefan: Eine gute Idee. Wir könnten das Gespräch aufnehmen, damit er sich später anhört. Aber nur, wenn er ausdrücklich einverstanden ist.
Elisa: Ich würde lieber zuerst ohne Aufnahme üben. Dann fühlt er sich vielleicht entspannter. Wenn er später eine Aufnahme möchte, kann er sein eigenes Handy benutzen.
Stefan: Einverstanden. Ich bereite fünf Fragen vor und lese vorher die Anzeige. Wir erfinden keine Erfahrungen, die er gar nicht gemacht hat.
Elisa: Gut. Er kann auch selbst Fragen an das Unternehmen vorbereiten, zum Beispiel zum Arbeitsalltag. Die Antworten muss er nicht Wort für Wort auswendig lernen.
Stefan: Das ist eine gute Idee. Zum Schluss prüfen wir mit ihm den Weg und die Uhrzeit seines echten Termins. So vergisst er keine wichtige organisatorische Sache.
Elisa: Dann machen wir das so. Samstag um vier, eine Stunde, freundliches Üben. Ich frage David und bereite den Raum vor.
Stefan: Und ich schreibe die Fragen. Nach dem Treffen entscheidet David selbst, ob er noch eine weitere Runde üben möchte.
Wichtige Redemittel aus diesem Dialog
- Das ist eine gute Idee.
- Das finde ich gut.
- Einverstanden.
- Warum nicht?
- Ich würde lieber …
- Wie wäre es stattdessen mit …?
- Wir könnten … kaufen.




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