
B1 Gemeinsam etwas planen – Eine kleine Hochzeitsfeier im Garten vorbereiten
In dieser B1-Sprechübung planen Katrin und Philipp gemeinsam: Eine kleine Hochzeitsfeier im Garten vorbereiten. Du übst Vorschläge, passende Reaktionen und gemeinsame Entscheidungen.
Die Übung trainiert das gemeinsame Planen für Goethe B1 Sprechen Teil 1 und telc B1 Sprechen Teil 3. Aufgabe und Dialog sind selbst erstelltes Übungsmaterial.
Aufgabe – Eine kleine Hochzeitsfeier im Garten vorbereiten
Zwei Freunde heiraten und wünschen sich eine kleine Feier im Garten. Sie helfen beim Organisieren. Es kommen zwanzig Gäste, und das Paar möchte keine teure Feier.
Besprechen Sie die folgenden Punkte miteinander. Bringen Sie eigene Ideen ein, reagieren Sie auf die Vorschläge der anderen Person und einigen Sie sich auf einen gemeinsamen Plan.
- Wünsche und Budget: Was möchte das Paar?
- Termin und Garten: Wann feiern Sie und wer erlaubt die Nutzung?
- Essen und Getränke: Wie versorgen Sie die Gäste?
- Sitzplätze und Dekoration: Was brauchen Sie?
- Wetter und Aufgaben: Wer organisiert die Vorbereitung und die Alternative?
Musterlösung – Dialog
Eine mögliche Lösung mit Katrin und Philipp:
Katrin: Hallo Philipp! Ich habe einen Vorschlag. Wir könnten die kleine Hochzeitsfeier in deinem Garten vorbereiten. Unsere Freunde wünschen sich ja etwas Einfaches.
Philipp: Das ist eine gute Idee. Aber zuerst fragen wir das Paar nach seinen genauen Wünschen. Vielleicht möchten sie nur essen und keine Spiele oder langen Reden.
Katrin: Du hast Recht. Ich spreche heute mit ihnen. Für zwanzig Gäste haben sie höchstens vierhundert Euro eingeplant. Darin sollen Essen, Getränke und Dekoration enthalten sein.
Philipp: Einverstanden. Der Garten ist frei, wenn meine Familie zustimmt. Sollen wir am Samstag um fünf anfangen? Dann haben wir vorher genug Zeit zum Aufbau.
Katrin: Das finde ich gut. Für das Essen könnten wir einen Lieferdienst nehmen. Allerdings würde das schnell den größten Teil des Geldes kosten.
Philipp: Ich würde lieber ein einfaches Buffet vorbereiten. Brot, Salate und zwei warme Gerichte reichen. Wir fragen ein paar Freunde, ob sie freiwillig etwas beitragen möchten.
Katrin: Warum nicht? Es darf aber nicht von den Gästen erwartet werden. Ich mache mit dem Paar eine Einkaufsliste und frage nach Dingen, die jemand nicht verträgt.
Philipp: Gern. Ich kümmere mich um Tische und zwanzig Stühle. Im Garten sind nur zwölf. Acht weitere kann ich vielleicht bei Nachbarn leihen.
Katrin: Eine gute Idee. Für die Dekoration nehmen wir Blumen aus dem Garten und wenige Lampen. Offene Kerzen möchte ich bei den vielen Stoffen lieber vermeiden.
Philipp: Einverstanden. Wir hängen einfache Lichter auf und prüfen die Kabel. Musik darf leise laufen, damit die Nachbarn nicht gestört werden.
Katrin: Gut. Was machen wir bei Regen? Ein kleines Sonnendach reicht für zwanzig Menschen nicht. In deinem Wohnzimmer ist auch zu wenig Platz.
Philipp: Du hast Recht. Wir fragen nach dem Gemeinschaftsraum nebenan. Wenn er extra kostet, muss das Paar das vor der Buchung in sein Budget einrechnen.
Katrin: Ich kläre den Raum und die Bedingungen. Ohne eine passende Alternative sollten wir die Feier nicht fest nur für draußen planen.
Philipp: Das ist eine gute Idee. Ich informiere die Nachbarn, sobald Termin und Endzeit feststehen. Die genaue Endzeit besprechen wir mit dem Paar.
Katrin: Dann machen wir das so. Erst Wünsche und Raum, dann Buffet und Leihmöbel. Ich helfe beim Essen und frage nach dem Raum.
Philipp: Und ich bereite Garten und Sitzplätze vor. Nach der Feier helfen wir beim Aufräumen, damit das Paar den Abend genießen kann.
Wichtige Redemittel aus diesem Dialog
- Ich würde lieber …
- Ich kümmere mich um …
- Wir könnten … kaufen.
- Dann machen wir das so.
- Ich kümmere mich um … und du um …
- Ich habe einen Vorschlag.
- Wir könnten …




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