B1 Gemeinsam etwas planen – Einen Deutsch-Stammtisch gründen

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Einen Deutsch-Stammtisch gründen – B1 gemeinsam etwas planen

B1 Gemeinsam etwas planen – Einen Deutsch-Stammtisch gründen

In dieser B1-Sprechübung planen Kira und Matthias gemeinsam: Einen Deutsch-Stammtisch gründen. Du übst Vorschläge, passende Reaktionen und gemeinsame Entscheidungen.

Die Übung trainiert das gemeinsame Planen für Goethe B1 Sprechen Teil 1 und telc B1 Sprechen Teil 3. Aufgabe und Dialog sind selbst erstelltes Übungsmaterial.

Aufgabe – Einen Deutsch-Stammtisch gründen

Sie möchten einen regelmäßigen Deutsch-Stammtisch für Lernende gründen. Die Teilnehmer sollen in einer freundlichen Umgebung sprechen und sich ohne lange Anmeldung treffen können.

Besprechen Sie die folgenden Punkte miteinander. Bringen Sie eigene Ideen ein, reagieren Sie auf die Vorschläge der anderen Person und einigen Sie sich auf einen gemeinsamen Plan.

  • Zielgruppe: Wer kann teilnehmen?
  • Ort und Termin: Wo und wie oft treffen Sie sich?
  • Gespräche: Welche Themen und Regeln passen?
  • Kosten: Was müssen Teilnehmer bezahlen?
  • Werbung und Organisation: Wie informieren Sie Interessierte?

Musterlösung – Dialog

Eine mögliche Lösung mit Kira und Matthias:

Kira: Hallo Matthias! Ich habe einen Vorschlag. Wir könnten einen Deutsch-Stammtisch gründen. Viele aus dem Kurs möchten auch außerhalb des Unterrichts Deutsch sprechen.

Matthias: Das ist eine gute Idee. Sollen nur unsere Kursteilnehmer kommen oder dürfen auch andere Lernende teilnehmen? Ich würde die Gruppe gern offen halten.

Kira: Das finde ich gut. Anfänger und Fortgeschrittene können gemeinsam sprechen. Wir erklären, dass niemand perfekt sprechen muss und Fehler normal sind.

Matthias: Einverstanden. Als Ort schlage ich das Café am Bahnhof vor. Es ist gut erreichbar. Wir könnten uns dort jeden Donnerstagabend treffen.

Kira: Jede Woche wäre mir zu viel. Ich würde lieber mit jedem zweiten Donnerstag anfangen. Dann sehen wir, wie viele Leute wirklich kommen.

Matthias: Warum nicht? Von sieben bis halb neun passt mir gut. Ich frage im Café, ob wir einen ruhigen Tisch für ungefähr acht Personen bekommen.

Kira: Gut. Der Stammtisch soll nichts kosten. Aber im Café bestellt wahrscheinlich jeder etwas. Das müssen wir in der Einladung deutlich schreiben.

Matthias: Du hast Recht. Jeder bezahlt sein eigenes Getränk. Wenn der Raum extra kostet, suchen wir lieber einen kostenlosen Nachbarschaftsraum.

Kira: Welche Themen nehmen wir? Beim ersten Treffen könnten wir über Freizeit und Lieblingsorte in der Stadt sprechen. Das ist für viele einfach.

Matthias: Eine gute Idee. Ich bringe kleine Karten mit Fragen mit. Jeder darf ein Thema ablehnen, wenn er nicht darüber sprechen möchte.

Kira: Wir sollten auch darauf achten, dass alle zu Wort kommen. Wenn acht Personen da sind, sprechen wir zeitweise in kleinen Gruppen.

Matthias: Einverstanden. Wir verbessern nicht jeden Fehler sofort. Wenn jemand ein Wort sucht, helfen wir freundlich und lassen ihn danach weitersprechen.

Kira: Wie informieren wir Interessierte? Ich könnte einen kurzen Aushang für die Schule machen. Vorher frage ich, ob wir ihn dort aufhängen dürfen.

Matthias: Ich schreibe in die Kursgruppe. Die Teilnehmer sagen bis Mittwoch kurz zu, damit ich dem Café ungefähr die richtige Zahl nennen kann.

Kira: Dann machen wir das so. Jeder zweite Donnerstag ab sieben, offen für Lernende, einfache Gesprächsthemen. Du klärst den Ort, ich mache den Aushang.

Matthias: Gern. Nach dem ersten Treffen fragen wir die Gruppe nach Wünschen und entscheiden, ob der Termin und der Ort gut passen.

Wichtige Redemittel aus diesem Dialog

  • Wir könnten … kaufen.
  • Dann machen wir das so.
  • Ich habe einen Vorschlag.
  • Wir könnten …
  • Das ist eine gute Idee.
  • Das finde ich gut.
  • Einverstanden.

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