
B1 Gemeinsam etwas planen – Einen Besuch beim neuen Nachbarn vorbereiten
In dieser B1-Sprechübung planen Diana und Marco gemeinsam: Einen Besuch beim neuen Nachbarn vorbereiten. Du übst Vorschläge, passende Reaktionen und gemeinsame Entscheidungen.
Die Übung trainiert das gemeinsame Planen für Goethe B1 Sprechen Teil 1 und telc B1 Sprechen Teil 3. Aufgabe und Dialog sind selbst erstelltes Übungsmaterial.
Aufgabe – Einen Besuch beim neuen Nachbarn vorbereiten
Ein neuer Nachbar ist in Ihr Haus eingezogen. Sie möchten ihn freundlich begrüßen, wissen aber noch nicht, wann ein Besuch für ihn passt.
Besprechen Sie die folgenden Punkte miteinander. Bringen Sie eigene Ideen ein, reagieren Sie auf die Vorschläge der anderen Person und einigen Sie sich auf einen gemeinsamen Plan.
- Kontakt: Wie fragen Sie nach einem passenden Termin?
- Besuch: Wann und wie lange bleiben Sie?
- Mitbringsel: Was ist als kleine Aufmerksamkeit geeignet?
- Informationen: Was können Sie über das Haus und das Viertel erzählen?
- Aufgaben: Wer bereitet was vor?
Musterlösung – Dialog
Eine mögliche Lösung mit Diana und Marco:
Diana: Hallo Marco! Hast du schon eine Idee, wie wir unseren neuen Nachbarn begrüßen können? Ich habe ihn bisher nur kurz im Treppenhaus gesehen.
Marco: Ich habe einen Vorschlag. Wir könnten am Sonntag bei ihm klingeln und einen Kuchen mitbringen. Das wäre eine freundliche Überraschung.
Diana: Ich würde lieber vorher fragen. Vielleicht arbeitet er am Sonntag oder braucht Ruhe nach dem Einzug. Ein unangemeldeter Besuch passt nicht immer.
Marco: Du hast Recht. Wir könnten eine kurze Karte in seinen Briefkasten legen. Darauf schreiben wir unsere Namen und Telefonnummern.
Diana: Das ist eine gute Idee. Wir schlagen einen kurzen Besuch am Sonntag um vier vor, aber er kann einen anderen Termin nennen.
Marco: Einverstanden. Länger als eine halbe Stunde müssen wir nicht bleiben. Wir möchten ihn nur kennenlernen und willkommen heißen.
Diana: Was nehmen wir mit? Ich könnte einen kleinen Kuchen backen. Aber ich weiß nicht, was er gern isst.
Marco: Ich würde lieber eine kleine Pflanze schenken. Sie kostet nicht viel, und wir müssen keine unbekannten Zutaten im Kuchen erklären.
Diana: Warum nicht? Vielleicht hat er aber wenig Platz. Eine kleine Karte mit einem freundlichen Text reicht auch aus.
Marco: Das finde ich gut. Dann bringen wir nur die Karte mit und fragen später nach seinen Interessen. Ein Geschenk ist nicht nötig.
Diana: Welche Informationen könnten ihm helfen? Ich kenne die Mülltermine und weiß, wo man einen Fahrradschlüssel für den Keller bekommt.
Marco: Ich kann ihm zeigen, wo der nächste Supermarkt und die Bushaltestelle sind. Das hilft, wenn man neu im Viertel ist.
Diana: Gut. Sollen wir diese Informationen auf einen Zettel schreiben? Dann kann er sie später noch einmal lesen.
Marco: Ja, aber nur die wichtigsten Punkte. Ich schreibe die Adressen und Öffnungszeiten auf, nachdem ich sie geprüft habe.
Diana: Ich bereite die Karte vor und lege sie heute in seinen Briefkasten. Wir warten mit dem Besuch, bis er sich meldet.
Marco: Einverstanden. Wenn er keinen Besuch möchte, akzeptieren wir das. Vielleicht ergibt sich später ein Gespräch im Hof.
Diana: Dann machen wir das so. Erst eine Einladung, danach ein kurzer Besuch zu einem Termin, den er bestätigt.
Marco: Genau. Ich sammle die Informationen zum Viertel. Wir können auch anbieten, bei einer kleinen Frage zum Haus zu helfen.
Wichtige Redemittel aus diesem Dialog
- Das ist eine gute Idee.
- Das finde ich gut.
- Einverstanden.
- Warum nicht?
- Ich würde lieber …
- Ich kann … besorgen.
- Wir könnten … kaufen.




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