
B1 Gemeinsam etwas planen – Eine Reisegruppe für einen Tagesausflug zusammenstellen
In dieser B1-Sprechübung planen Rita und Lennard gemeinsam: Eine Reisegruppe für einen Tagesausflug zusammenstellen. Du übst Vorschläge, passende Reaktionen und gemeinsame Entscheidungen.
Die Übung trainiert das gemeinsame Planen für Goethe B1 Sprechen Teil 1 und telc B1 Sprechen Teil 3. Aufgabe und Dialog sind selbst erstelltes Übungsmaterial.
Aufgabe – Eine Reisegruppe für einen Tagesausflug zusammenstellen
Sie möchten eine kleine Reisegruppe für einen Tagesausflug zusammenstellen. Noch nicht alle Interessierten kennen sich. Planen Sie Anmeldung, gemeinsame Fahrt und klare Absprachen.
Besprechen Sie die folgenden Punkte miteinander. Bringen Sie eigene Ideen ein, reagieren Sie auf die Vorschläge der anderen Person und einigen Sie sich auf einen gemeinsamen Plan.
- Ziel und Teilnehmer: Wen laden Sie ein und wohin fahren Sie?
- Anmeldung: Wie bestätigen Sie die Teilnahme?
- Fahrt und Zeiten: Wann beginnt und endet der Ausflug?
- Kosten: Wie bezahlen Sie gemeinsame Ausgaben?
- Organisation: Wer hält Kontakt und informiert die Gruppe?
Musterlösung – Dialog
Eine mögliche Lösung mit Rita und Lennard:
Rita: Hallo Lennard! Wollen wir das gemeinsam planen? Im Nachbarschaftstreff haben einige Leute Interesse an einem Tagesausflug. Ich möchte eine kleine Gruppe zusammenstellen.
Lennard: Das ist eine gute Idee. Ich würde einen großen Reisebus mieten und alle einladen. Dann können auch viele neue Leute teilnehmen.
Rita: Ich würde lieber mit höchstens acht Personen anfangen. Ein großer Bus ist teuer, und wir wissen noch nicht, wie viele wirklich mitkommen.
Lennard: Du hast Recht. Wir könnten mit dem normalen Bus in die nahe Kleinstadt fahren. Dort besuchen wir den Markt und gehen am Fluss spazieren.
Rita: Einverstanden. Samstag von neun bis sechs wäre passend. Ich prüfe den Busfahrplan und frage, ob für acht Personen eine Gruppenkarte günstiger ist.
Lennard: Das finde ich gut. Ich mache einen Aushang im Treff. Interessierte melden sich bis Montag persönlich bei mir. Die Telefonnummern schreiben sie nicht öffentlich auf eine Liste.
Rita: Warum nicht? Wir sollten die Fahrtkosten und die Länge des Spaziergangs nennen. Dann können die Leute entscheiden, ob der Ausflug für sie passt.
Lennard: Eine gute Idee. Nach den Zusagen bestätigen wir jeder Person den Platz. Bei mehr als acht Interessierten machen wir eine Warteliste, ohne einen zweiten Bus zu versprechen.
Rita: Gut. Jeder bezahlt sein Essen selbst. Die gemeinsame Fahrkarte teilen wir nur unter den bestätigten Teilnehmern. Den genauen Betrag nennen wir vor dem Einsammeln.
Lennard: Einverstanden. Wer absagen muss, sagt früh Bescheid. Ob Geld zurückkommt, klären wir mit den Ticketbedingungen und erklären das allen vorher.
Rita: Das ist eine gute Idee. Wo treffen wir uns? Ich würde direkt die Bushaltestelle am Treff nehmen, eine Viertelstunde vor der geplanten Abfahrt.
Lennard: Gern. Vor dem Start prüfen wir, ob alle bestätigten Personen da sind. Niemand wartet unterwegs an einem anderen Ort, ohne uns das zu sagen.
Rita: Gut. Für den Tag machen wir nur zwei gemeinsame Termine: Ankunft und Rückfahrt. Dazwischen dürfen die Teilnehmer auch zu zweit eigene Orte ansehen.
Lennard: Warum nicht? Wir vereinbaren einen klaren Treffpunkt für die Rückfahrt und teilen eine Kontaktnummer innerhalb der Gruppe. Eine halbe Stunde vorher kommen alle zusammen.
Rita: Dann machen wir das so. Acht Personen, Tagesausflug mit dem normalen Bus, Anmeldung bis Montag. Ich kläre die Verbindung und die Kosten.
Lennard: Und ich sammle Zusagen und halte Kontakt. Wenn der Preis oder die Verbindung nicht passt, besprechen wir vor der Buchung ein anderes Ziel.
Wichtige Redemittel aus diesem Dialog
- Wir könnten … kaufen.
- Dann machen wir das so.
- Wollen wir das gemeinsam planen?
- Wir könnten …
- Wollen wir …?
- Das ist eine gute Idee.
- Das finde ich gut.




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