
B1 Gemeinsam etwas planen – Ein Geschenk für frischgebackene Eltern organisieren
In dieser B1-Sprechübung planen Esther und Thomas gemeinsam: Ein Geschenk für frischgebackene Eltern organisieren. Du übst Vorschläge, passende Reaktionen und gemeinsame Entscheidungen.
Die Übung trainiert das gemeinsame Planen für Goethe B1 Sprechen Teil 1 und telc B1 Sprechen Teil 3. Aufgabe und Dialog sind selbst erstelltes Übungsmaterial.
Aufgabe – Ein Geschenk für frischgebackene Eltern organisieren
Zwei Freunde haben ein Baby bekommen. Sie möchten mit anderen Freunden ein nützliches gemeinsames Geschenk machen. Die Eltern sollen selbst sagen können, was ihnen hilft.
Besprechen Sie die folgenden Punkte miteinander. Bringen Sie eigene Ideen ein, reagieren Sie auf die Vorschläge der anderen Person und einigen Sie sich auf einen gemeinsamen Plan.
- Wünsche: Wie erfahren Sie, was gebraucht wird?
- Geschenk: Welche Idee passt?
- Budget: Wie viel sammeln Sie freiwillig?
- Vorbereitung: Wer kauft oder organisiert das Geschenk?
- Übergabe: Wann und wie geben Sie es den Eltern?
Musterlösung – Dialog
Eine mögliche Lösung mit Esther und Thomas:
Esther: Hallo Thomas! Hast du schon eine Idee für ein Geschenk für Nina und Max? Ich möchte ihnen zur Geburt etwas geben, das sie wirklich brauchen.
Thomas: Ich habe einen Vorschlag. Wir könnten große Spielzeuge für das Baby kaufen. Die sehen im Geschäft sehr schön aus. Was meinst du?
Esther: Ich würde lieber zuerst nach ihren Wünschen fragen. Vielleicht haben sie schon genug Spielzeug und brauchen eher Hilfe im Alltag.
Thomas: Du hast Recht. Ein Gutschein für einen Einkauf wäre vielleicht nützlicher. Sie können dann selbst auswählen, was für ihr Baby passt.
Esther: Das ist eine gute Idee. Ich schreibe Nina und frage freundlich, ob sie einen Gutschein oder etwas Bestimmtes bevorzugt. Sie muss nicht sofort antworten.
Thomas: Einverstanden. Wir sind sechs Freunde, die mitmachen möchten. Wenn jeder freiwillig zehn Euro gibt, hätten wir bis zu sechzig Euro.
Esther: Das finde ich gut. Wer weniger geben möchte, kann das auch tun. Wir kaufen erst, wenn der Betrag und der Wunsch der Eltern feststehen.
Thomas: Warum nicht? Ich sammle das Geld bis Freitag und schreibe der Gruppe nur die Gesamtsumme. Einzelne Beiträge müssen wir nicht öffentlich nennen.
Esther: Gut. Wenn die Eltern einen Gutschein möchten, kaufst du ihn bei einem Geschäft, das für sie leicht erreichbar ist. Ich mache eine Karte mit unseren Glückwünschen.
Thomas: Gern. Wir könnten zusätzlich etwas zu essen bringen. Aber das sollte getrennt von dem gemeinsamen Geld organisiert werden, damit der Gutschein nicht kleiner wird.
Esther: Eine gute Idee. Ich koche freiwillig eine Suppe, wenn sie das möchten. Vorher frage ich nach Zutaten, die sie nicht essen wollen oder vertragen.
Thomas: Einverstanden. Wann übergeben wir das Geschenk? Ich würde lieber nicht mit allen sechs Freunden gleichzeitig vorbeikommen. Das wäre bestimmt anstrengend.
Esther: Du hast Recht. Wir fragen nach einem kurzen Termin. Wenn sie keinen Besuch möchten, stellen wir die Sachen nach Absprache vor die Tür.
Thomas: Das finde ich gut. Den Gutschein stecken wir sicher in einen Umschlag. Wir geben ihn persönlich ab oder nutzen eine von den Eltern gewünschte andere Möglichkeit.
Esther: Dann machen wir das so. Erst Wünsche, dann freiwillige Sammlung und ein passendes Geschenk. Ich schreibe den Eltern und bereite die Karte vor.
Thomas: Und ich sammle das Geld und kaufe nach der Bestätigung den Gutschein. Wir möchten ihnen eine Freude machen, ohne zusätzliche Arbeit für sie zu schaffen.
Wichtige Redemittel aus diesem Dialog
- Was meinst du?
- Das ist eine gute Idee.
- Das finde ich gut.
- Einverstanden.
- Warum nicht?
- Ich würde lieber …
- Wir könnten … kaufen.




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