
B1 Gemeinsam etwas planen – Eine gemeinsame Fahrt zu einem Sprachkurs organisieren
In dieser B1-Sprechübung planen Silke und Benedikt gemeinsam: Eine gemeinsame Fahrt zu einem Sprachkurs organisieren. Du übst Vorschläge, passende Reaktionen und gemeinsame Entscheidungen.
Die Übung trainiert das gemeinsame Planen für Goethe B1 Sprechen Teil 1 und telc B1 Sprechen Teil 3. Aufgabe und Dialog sind selbst erstelltes Übungsmaterial.
Aufgabe – Eine gemeinsame Fahrt zu einem Sprachkurs organisieren
Sie und ein Freund beginnen einen Sprachkurs am Abend. Der Kursort liegt in einem anderen Stadtteil. Planen Sie eine regelmäßige gemeinsame Anfahrt mit einer Alternative für den Rückweg.
Besprechen Sie die folgenden Punkte miteinander. Bringen Sie eigene Ideen ein, reagieren Sie auf die Vorschläge der anderen Person und einigen Sie sich auf einen gemeinsamen Plan.
- Kurszeiten: An welchen Tagen fahren Sie?
- Verkehrsmittel: Welche Verbindung passt?
- Treffpunkt und Abfahrt: Wo treffen Sie sich?
- Kosten: Welche Fahrkarte lohnt sich?
- Änderungen: Was machen Sie bei Verspätung oder unterschiedlichen Rückwegen?
Musterlösung – Dialog
Eine mögliche Lösung mit Silke und Benedikt:
Silke: Hallo Benedikt! Wollen wir das gemeinsam planen? Unser neuer Sprachkurs ist dienstags und donnerstags von sechs bis acht. Der Kursort liegt ziemlich weit von uns entfernt.
Benedikt: Das ist eine gute Idee. Ich habe einen Vorschlag: Wir fahren immer mit meinem Auto. Dann müssen wir nicht nach dem Busfahrplan schauen.
Silke: Ich würde lieber die Bahn prüfen. In der Nähe der Schule gibt es wenige Parkplätze. Außerdem fahre ich am Donnerstag nach dem Kurs zu meiner Schwester.
Benedikt: Du hast Recht. Dann brauchen wir nicht an jedem Tag einen gemeinsamen Rückweg. Ich schaue nach einer direkten Verbindung vom Bahnhof zu der Schule.
Silke: Einverstanden. Wenn die Fahrt dreißig Minuten dauert, sollten wir spätestens um Viertel nach fünf losfahren. Vom Haltepunkt müssen wir noch zum Eingang laufen.
Benedikt: Das finde ich gut. Wir treffen uns um fünf an der Haltestelle beim Supermarkt. Dort komme ich von der Arbeit direkt vorbei.
Silke: Warum nicht? Ich prüfe die Adresse und gehe den Weg vor dem ersten Kurs einmal. Dann suchen wir am ersten Abend nicht im Dunkeln den Eingang.
Benedikt: Eine gute Idee. Welche Fahrkarte brauchen wir? Bei vier Fahrten pro Woche könnte eine Monatskarte günstiger sein als viele einzelne Karten.
Silke: Gut. Wir vergleichen die aktuellen Preise und prüfen, welche Strecke die Karte abdeckt. Jeder kauft seine eigene passende Karte.
Benedikt: Einverstanden. Am Dienstag fahren wir gemeinsam zurück. Für Donnerstag prüfe ich meine eigene Verbindung, und du fährst zu deiner Schwester.
Silke: Das finde ich gut. Was machen wir, wenn die Bahn ausfällt? Wir sollten eine Busalternative kennen, die uns noch rechtzeitig zum Unterricht bringt.
Benedikt: Ich kümmere mich darum. Wenn wir zu spät kommen, informieren wir die Schule kurz. Wir steigen nicht hektisch in irgendeinen Bus, ohne das Ziel zu prüfen.
Silke: Eine gute Idee. Wer nicht zum Kurs kommt, sagt der anderen Person rechtzeitig Bescheid. Sonst wartet jemand umsonst an der Haltestelle.
Benedikt: Gern. Vor jeder Fahrt prüfen wir mögliche Änderungen. Beim ersten Mal möchte ich lieber noch einen Zug früher nehmen, damit genug Zeit zum Kennenlernen bleibt.
Silke: Dann machen wir das so. Bahn statt Auto, Treffen normalerweise um fünf, Donnerstag getrennte Rückwege. Ich kläre Adresse und Ticketpreise.
Benedikt: Und ich prüfe Hinweg, Rückweg und Busalternative. Für den ersten Abend schicke ich dir die frühere Verbindung, bevor wir unsere Karten kaufen.
Wichtige Redemittel aus diesem Dialog
- Dann machen wir das so.
- Wollen wir das gemeinsam planen?
- Ich habe einen Vorschlag.
- Wollen wir …?
- Das ist eine gute Idee.
- Das finde ich gut.
- Einverstanden.




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