
B1 Gemeinsam etwas planen – Einen Schulweg für ein neues Kind gemeinsam planen
In dieser B1-Sprechübung planen Ines und Thomas gemeinsam: Einen Schulweg für ein neues Kind gemeinsam planen. Du übst Vorschläge, passende Reaktionen und gemeinsame Entscheidungen.
Die Übung trainiert das gemeinsame Planen für Goethe B1 Sprechen Teil 1 und telc B1 Sprechen Teil 3. Aufgabe und Dialog sind selbst erstelltes Übungsmaterial.
Aufgabe – Einen Schulweg für ein neues Kind gemeinsam planen
Ein Kind in Ihrer Nachbarschaft ist neu an der Grundschule. Gemeinsam mit einem Elternteil möchten Sie einen geeigneten Schulweg prüfen und mit dem Kind üben.
Besprechen Sie die folgenden Punkte miteinander. Bringen Sie eigene Ideen ein, reagieren Sie auf die Vorschläge der anderen Person und einigen Sie sich auf einen gemeinsamen Plan.
- Strecke: Welcher Weg ist übersichtlich?
- Zeiten: Wann üben Sie und wann beginnt die Schule?
- Begleitung: Wer geht anfangs mit?
- Verkehr: Welche schwierigen Stellen prüfen Sie?
- Organisation: Wer fragt die Schule und informiert die Eltern?
Musterlösung – Dialog
Eine mögliche Lösung mit Ines und Thomas:
Ines: Hallo Thomas! Wollen wir das gemeinsam planen? Mias Familie ist neu im Viertel. Ihre Mutter möchte mit uns einen guten Weg zur Grundschule suchen.
Thomas: Das ist eine gute Idee. Ich würde die kürzeste Straße nehmen. Dann braucht Mia nur zehn Minuten und muss morgens nicht so früh los.
Ines: Ich würde lieber den Weg mit der Ampel prüfen. Der kürzeste Weg führt über eine große Straße ohne Übergang. Ein paar Minuten mehr wären vielleicht sinnvoll.
Thomas: Du hast Recht. Die Mutter entscheidet mit. Wir fragen außerdem die Schule, ob es Hinweise für geeignete Schulwege und aktuelle Baustellen gibt.
Ines: Einverstanden. Am Samstag um zehn können wir die Strecke gemeinsam gehen. Mia und ihre Mutter kommen mit und schauen sich die Kreuzungen an.
Thomas: Das finde ich gut. Wir üben danach auch an einem Schultag, weil der Verkehr morgens anders ist. Erst dann wissen wir, wie lange der Weg wirklich dauert.
Ines: Warum nicht? Die Schule beginnt um acht. Die genaue Ankunftszeit klärt ihre Mutter mit der Schule, und wir planen danach genug Reserve ein.
Thomas: Eine gute Idee. Am Anfang begleitet die Mutter Mia. Wir nehmen nicht an, dass sie nach einer einzigen Übung schon sicher allein gehen kann.
Ines: Gut. Ich zeichne einen einfachen Plan mit Ampel, Schule und wichtigen Orientierungspunkten. Mia kann die Orte wiedererkennen, auch wenn sie noch nicht viel lesen kann.
Thomas: Gern. Ich prüfe, ob am Gehweg Fahrräder oder Autos den Platz blockieren. Bei einer problematischen Stelle suchen wir gemeinsam eine andere Strecke.
Ines: Einverstanden. Wir erklären das Überqueren an den vorgesehenen Stellen langsam. Die aktuellen Verkehrsregeln beachtet die Mutter beim Üben mit ihr.
Thomas: Das ist eine gute Idee. Sollen wir eine Gruppe mit anderen Kindern organisieren? Dann könnte der Weg für Mia freundlicher werden.
Ines: Warum nicht? Aber erst sprechen wir mit den anderen Eltern. Eine Begleitung muss klar vereinbart sein, damit niemand davon ausgeht, dass die andere Person verantwortlich ist.
Thomas: Du hast Recht. Ich frage die Schule nach bestehenden Gruppen. Persönliche Daten und den genauen Tagesplan veröffentlichen wir nicht in einem offenen Aushang.
Ines: Dann machen wir das so. Samstag gemeinsam prüfen, später morgens üben, anfangs mit der Mutter. Ich zeichne den Plan und kläre Schulhinweise.
Thomas: Und ich prüfe die Wege. Mias Mutter entscheidet nach den Übungen, welche Strecke und Begleitung für ihre Tochter passen.
Wichtige Redemittel aus diesem Dialog
- Einverstanden.
- Warum nicht?
- Ich würde lieber …
- Dann machen wir das so.
- Wollen wir das gemeinsam planen?
- Sollen wir …?
- Wollen wir …?




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