B1 Gemeinsam etwas planen – Eine Aktion für mehr Ruhe im Wohnhaus planen

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Eine Aktion für mehr Ruhe im Wohnhaus planen – B1 gemeinsam etwas planen

B1 Gemeinsam etwas planen – Eine Aktion für mehr Ruhe im Wohnhaus planen

In dieser B1-Sprechübung planen Heike und Jens gemeinsam: Eine Aktion für mehr Ruhe im Wohnhaus planen. Du übst Vorschläge, passende Reaktionen und gemeinsame Entscheidungen.

Die Übung trainiert das gemeinsame Planen für Goethe B1 Sprechen Teil 1 und telc B1 Sprechen Teil 3. Aufgabe und Dialog sind selbst erstelltes Übungsmaterial.

Aufgabe – Eine Aktion für mehr Ruhe im Wohnhaus planen

Im Wohnhaus fühlen sich mehrere Nachbarn durch Lärm gestört. Sie möchten eine freundliche gemeinsame Aktion planen, bei der die Bewohner Lösungen besprechen können.

Besprechen Sie die folgenden Punkte miteinander. Bringen Sie eigene Ideen ein, reagieren Sie auf die Vorschläge der anderen Person und einigen Sie sich auf einen gemeinsamen Plan.

  • Kontakt: Wie laden Sie ohne Vorwürfe ein?
  • Treffen: Wann und wo sprechen Sie miteinander?
  • Themen: Welche Situationen möchten Sie klären?
  • Vorschläge: Welche praktischen Lösungen sammeln Sie?
  • Organisation: Wer moderiert und hält die Ergebnisse fest?

Musterlösung – Dialog

Eine mögliche Lösung mit Heike und Jens:

Heike: Hallo Jens! Ich habe einen Vorschlag. Wir könnten die Nachbarn zu einem kurzen Gespräch über Ruhe im Haus einladen. Einige fühlen sich abends durch Lärm gestört.

Jens: Das ist eine gute Idee. Ich würde einen großen Zettel aufhängen und die lauten Wohnungen nennen. Dann wissen alle sofort, um wen es geht.

Heike: Ich würde lieber ohne Namen und Vorwürfe einladen. Sonst fühlen sich Menschen angegriffen und kommen vielleicht gar nicht. Wir möchten gemeinsam eine Lösung finden.

Jens: Du hast Recht. Wir schreiben, dass alle ihre Wünsche für ein ruhigeres Zusammenleben nennen dürfen. Niemand wird vorher als Schuldiger bezeichnet.

Heike: Einverstanden. Mittwoch um sieben im Gemeinschaftsraum wäre passend. Das Treffen soll höchstens eine Stunde dauern. Ich frage nach der Erlaubnis für den Raum.

Jens: Das finde ich gut. Ich könnte moderieren. Jeder spricht kurz, und die anderen hören zu. Wir unterbrechen niemanden und bleiben bei konkreten Situationen.

Heike: Warum nicht? Wir besprechen zum Beispiel Musik, späte Waschmaschinen und laute Gespräche im Flur. Kinder und Erwachsene haben manchmal verschiedene Bedürfnisse.

Jens: Eine gute Idee. Wir prüfen auch die bestehenden Hausregeln mit der Verwaltung. Eigene Regeln erfinden wir nicht einfach und hängen sie als Pflicht für alle aus.

Heike: Gut. Als praktische Lösung könnte man Kopfhörer benutzen oder die Waschzeit mit den direkten Nachbarn absprechen. Bei einer Feier informiert man die anderen vorher.

Jens: Einverstanden. Aber eine Information allein bedeutet nicht, dass jede Lautstärke in Ordnung ist. Wir suchen Lösungen, die für die Betroffenen wirklich passen.

Heike: Du hast Recht. Ich schreibe die Vorschläge auf, ohne persönliche Geschichten oder Namen öffentlich zu verteilen. Die Gruppe prüft die kurze Zusammenfassung.

Jens: Das ist eine gute Idee. Wir hängen nur gemeinsam bestätigte allgemeine Hinweise auf. Wenn eine Frage offen bleibt, klären wir sie mit der Verwaltung.

Heike: Sollen wir auch Tee anbieten? Dann wirkt das Gespräch weniger wie eine Beschwerdeversammlung. Ich bringe Wasser und Teebeutel mit.

Jens: Warum nicht? Becher kann der Gemeinschaftsraum bereitstellen, wenn es erlaubt ist. Neue Sachen müssen wir dafür nicht kaufen.

Heike: Dann machen wir das so. Freundliche Einladung, Mittwoch eine Stunde, konkrete Lösungen. Ich kläre den Raum und schreibe die Ergebnisse auf.

Jens: Und ich moderiere und frage nach den Hausregeln. Nach zwei Wochen können wir kurz prüfen, ob die abgesprochenen Änderungen geholfen haben.

Wichtige Redemittel aus diesem Dialog

  • Einverstanden.
  • Warum nicht?
  • Ich würde lieber …
  • Wir könnten … kaufen.
  • Dann machen wir das so.
  • Ich habe einen Vorschlag.
  • Wir könnten …

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