
B1 Gemeinsam etwas planen – Eine gemeinsame Führung durch die Stadt organisieren
In dieser B1-Sprechübung planen Christine und Moritz gemeinsam: Eine gemeinsame Führung durch die Stadt organisieren. Du übst Vorschläge, passende Reaktionen und gemeinsame Entscheidungen.
Die Übung trainiert das gemeinsame Planen für Goethe B1 Sprechen Teil 1 und telc B1 Sprechen Teil 3. Aufgabe und Dialog sind selbst erstelltes Übungsmaterial.
Aufgabe – Eine gemeinsame Führung durch die Stadt organisieren
Ihre Kursgruppe möchte eine Stadtführung besuchen. Einige Teilnehmer verstehen schnelle deutsche Erklärungen noch nicht gut. Planen Sie eine passende Führung mit einer kleinen Gruppe.
Besprechen Sie die folgenden Punkte miteinander. Bringen Sie eigene Ideen ein, reagieren Sie auf die Vorschläge der anderen Person und einigen Sie sich auf einen gemeinsamen Plan.
- Thema: Welche Führung interessiert die Gruppe?
- Sprache und Länge: Welches Angebot ist verständlich?
- Termin und Treffpunkt: Wann beginnen Sie?
- Kosten und Anmeldung: Wie bezahlen und buchen Sie?
- Aufgaben: Wer klärt Fragen und informiert die Teilnehmer?
Musterlösung – Dialog
Eine mögliche Lösung mit Christine und Moritz:
Christine: Hallo Moritz! Hast du schon eine Idee für unsere Stadtführung? Ich möchte gern mehr über die alten Gebäude im Zentrum erfahren.
Moritz: Das ist eine gute Idee. Ich habe einen Vorschlag: Wir buchen die lange historische Führung. Sie dauert drei Stunden und zeigt sehr viele Orte.
Christine: Ich würde lieber eine kurze Führung von einer Stunde wählen. Manche aus dem Kurs können nicht lange stehen und verstehen schnelle Erklärungen noch nicht gut.
Moritz: Du hast Recht. Wir fragen nach einer Führung in einfachem Deutsch mit kleinen Pausen. Wenige interessante Orte reichen für den Anfang.
Christine: Einverstanden. Samstag um elf könnte passen. Ich frage die Gruppe, wer mitkommen möchte. Wir buchen erst, wenn die Teilnehmerzahl feststeht.
Moritz: Das finde ich gut. Ich frage die Touristinformation nach passenden Angeboten. Wichtig ist auch, ob die Route Stufen hat oder lange Strecken umfasst.
Christine: Warum nicht? Wir könnten uns vor dem Rathaus treffen, wenn die Führung dort beginnt. Den genauen Eingang müssen wir vorher bestätigen lassen.
Moritz: Eine gute Idee. Ich würde spätestens um Viertel vor elf da sein. Wer später kommt, ruft uns an, statt allein nach der Gruppe zu suchen.
Christine: Gut. Wie viel darf es kosten? Zehn Euro pro Person wären für mich passend. Gibt es für eine kleine Gruppe einen gemeinsamen Preis?
Moritz: Das frage ich. Bei einem Gruppenpreis rechnen wir vor der Buchung aus, wie viel jeder bezahlt. Die Regeln zum Absagen lesen wir ebenfalls.
Christine: Einverstanden. Jeder gibt seinen Anteil vor der Buchung. Falls sich jemand später abmeldet, halten wir uns an die vorher bestätigten Bedingungen.
Moritz: Das finde ich gut. Nach der Führung können wir auf dem Platz gemeinsam die wichtigsten Wörter wiederholen. Ein Restaurantbesuch ist nicht nötig.
Christine: Gern. Ich bringe kleine Karten für Notizen mit. Während der Erklärungen unterbrechen wir nicht dauernd, sondern stellen Fragen in einer passenden Pause.
Moritz: Eine gute Idee. Wir müssen nicht jedes Wort verstehen. Der Stadtführer soll wissen, dass wir Deutsch lernen, damit er sein Tempo anpassen kann.
Christine: Dann machen wir das so. Eine Stunde in einfachem Deutsch, Samstag um elf, günstiger Preis. Ich sammle Zusagen und Geld.
Moritz: Und ich kläre Angebot, Route und Treffpunkt. Sobald alles bestätigt ist, schicke ich der Gruppe die Informationen.
Wichtige Redemittel aus diesem Dialog
- Hast du schon eine Idee?
- Ich habe einen Vorschlag.
- Wir könnten …
- Das ist eine gute Idee.
- Das finde ich gut.
- Einverstanden.
- Warum nicht?




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