
B1 Gemeinsam etwas planen – Eine Gruppe für gemeinsames Joggen gründen
In dieser B1-Sprechübung planen Annika und Jürgen gemeinsam: Eine Gruppe für gemeinsames Joggen gründen. Du übst Vorschläge, passende Reaktionen und gemeinsame Entscheidungen.
Die Übung trainiert das gemeinsame Planen für Goethe B1 Sprechen Teil 1 und telc B1 Sprechen Teil 3. Aufgabe und Dialog sind selbst erstelltes Übungsmaterial.
Aufgabe – Eine Gruppe für gemeinsames Joggen gründen
Sie möchten mit Nachbarn eine kleine Gruppe zum gemeinsamen Joggen gründen. Die Gruppe richtet sich an Anfänger. Planen Sie einen vorsichtigen Einstieg ohne Wettbewerb.
Besprechen Sie die folgenden Punkte miteinander. Bringen Sie eigene Ideen ein, reagieren Sie auf die Vorschläge der anderen Person und einigen Sie sich auf einen gemeinsamen Plan.
- Teilnehmer: Wer kann mitmachen?
- Termin und Strecke: Wann und wo laufen Sie?
- Tempo und Pausen: Wie passen Sie die Runde an?
- Ausrüstung: Was bringt jeder mit?
- Organisation: Wer lädt ein und was tun Sie bei schlechtem Wetter?
Musterlösung – Dialog
Eine mögliche Lösung mit Annika und Jürgen:
Annika: Hallo Jürgen! Ich habe einen Vorschlag. Wir könnten mit den Nachbarn eine Gruppe zum Joggen gründen. Allein gehe ich oft nicht los.
Jürgen: Das ist eine gute Idee. Ich würde jeden Morgen fünf Kilometer laufen. Dann sehen wir schnell, ob wir besser werden. Was meinst du?
Annika: Ich würde lieber einmal pro Woche mit einer kurzen Runde anfangen. Einige sind Anfänger und möchten ohne Druck mitmachen. Fünf Kilometer wären vielleicht zu viel.
Jürgen: Du hast Recht. Wie wäre es mit Mittwoch um sechs am Parkeingang? Wir bleiben ungefähr eine halbe Stunde und machen bei Bedarf Gehpausen.
Annika: Einverstanden. Wir nehmen den flachen Rundweg und laufen im Tempo der langsameren Personen. Wer nur gehen möchte, kann das auch tun.
Jürgen: Das finde ich gut. Ich prüfe den Weg vorher. Bei Dunkelheit ist er nicht überall gut beleuchtet. Im Winter müssten wir einen anderen Termin oder Weg wählen.
Annika: Warum nicht? Für den Anfang reichen höchstens sechs Teilnehmer. Dann können wir zusammenbleiben und merken, wenn jemand zurückbleibt.
Jürgen: Eine gute Idee. Ich schreibe einen Aushang für das Haus. Darin steht, dass wir keine Trainer sind und einen gemütlichen gemeinsamen Start machen.
Annika: Gut. Jeder entscheidet selbst, was für ihn passt. Bei Beschwerden hört man auf, statt unbedingt die ganze Runde zu laufen. Wir machen keinen Wettbewerb.
Jürgen: Einverstanden. Bequeme Laufschuhe und passende Kleidung reichen. Jeder nimmt Wasser mit. Neue teure Geräte oder eine Sportuhr brauchen wir nicht.
Annika: Ich würde auch gern die Zeit stoppen. Vielleicht motiviert uns das. Was hältst du davon?
Jürgen: Ich würde lieber ohne gemeinsame Bestzeit laufen. Sonst vergleichen wir uns ständig. Wer seine eigene Zeit wissen möchte, kann das für sich tun.
Annika: Du hast Recht. Bei starkem Regen oder glatten Wegen sagen wir ab. Ich schicke dann am Nachmittag eine Nachricht an die Gruppe.
Jürgen: Das ist eine gute Idee. Die Telefonnummern teilen wir nur innerhalb der Gruppe nach Zustimmung. Interessierte melden sich bis Montag bei mir.
Annika: Dann machen wir das so. Mittwoch um sechs, kurze flache Runde mit Gehpausen, höchstens sechs Personen. Ich prüfe den Weg und das Wetter.
Jürgen: Und ich lade die Nachbarn ein. Nach dem ersten Treffen fragen wir alle, ob Länge, Tempo und Termin für sie angenehm waren.
Wichtige Redemittel aus diesem Dialog
- Wir könnten … kaufen.
- Dann machen wir das so.
- Ich habe einen Vorschlag.
- Wir könnten …
- Was hältst du davon?
- Was meinst du?
- Das ist eine gute Idee.




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