
B1 Gemeinsam etwas planen – Einen Hund während des Urlaubs betreuen
In dieser B1-Sprechübung planen Carla und Bastian gemeinsam: Einen Hund während des Urlaubs betreuen. Du übst Vorschläge, passende Reaktionen und gemeinsame Entscheidungen.
Die Übung trainiert das gemeinsame Planen für Goethe B1 Sprechen Teil 1 und telc B1 Sprechen Teil 3. Aufgabe und Dialog sind selbst erstelltes Übungsmaterial.
Aufgabe – Einen Hund während des Urlaubs betreuen
Eine Freundin fährt für fünf Tage in den Urlaub. Sie möchte, dass Sie und ein Freund ihren Hund betreuen. Planen Sie die Versorgung nach den Gewohnheiten des Hundes.
Besprechen Sie die folgenden Punkte miteinander. Bringen Sie eigene Ideen ein, reagieren Sie auf die Vorschläge der anderen Person und einigen Sie sich auf einen gemeinsamen Plan.
- Gewohnheiten: Was müssen Sie über den Hund wissen?
- Zeiten: Wer kommt an welchen Tagen?
- Futter und Spaziergänge: Was braucht der Hund?
- Schlüssel und Kontakt: Wie erreichen Sie die Besitzerin?
- Absprachen: Wie informieren Sie sich gegenseitig?
Musterlösung – Dialog
Eine mögliche Lösung mit Carla und Bastian:
Carla: Hallo Bastian! Wollen wir das gemeinsam planen? Sophie fährt am Montag für fünf Tage weg. Sie hat gefragt, ob wir ihren Hund zu Hause betreuen können.
Bastian: Das ist eine gute Idee, wenn wir genügend Zeit haben. Ich würde lieber vorher mit ihr sprechen. Der Hund braucht mehr als nur einmal am Tag Futter.
Carla: Du hast Recht. Wir sollten seine Gewohnheiten und die genauen Spazierzeiten kennen. Vielleicht passt es besser, wenn er während der fünf Tage bei mir bleibt.
Bastian: Das finde ich gut. Du arbeitest zu Hause, aber wir fragen Sophie, ob der Hund deine Wohnung schon kennt. Wir machen vorher einen kurzen Probetag.
Carla: Einverstanden. Am Wochenende bringt sie ihn für einen Nachmittag vorbei. Dabei erklärt sie Futter, Spaziergänge und wo er gern schläft.
Bastian: Ich habe einen Vorschlag. Du übernimmst morgens und mittags, und ich komme jeden Abend für die lange Runde. Am Mittwoch kann ich allerdings nicht.
Carla: Mittwochabend übernehme ich. Dafür könntest du am Donnerstag auch mittags kommen. Dann habe ich einen Termin außerhalb der Wohnung.
Bastian: Das passt mir gut. Wir schreiben die Zeiten auf, damit keine Runde fehlt. Sophie bringt genug von seinem gewohnten Futter und die richtigen Mengen mit.
Carla: Gut. Ich möchte nicht einfach anderes Futter kaufen. Sie bringt auch seine Leine, sein Bett und die Telefonnummer seiner Tierarztpraxis mit.
Bastian: Eine gute Idee. Wir fragen außerdem nach einer Kontaktperson in der Nähe, falls wir Sophie im Urlaub nicht sofort erreichen.
Carla: Warum nicht? Die Kosten für Futter bezahlt sie selbst. Wir helfen freiwillig. Falls andere Ausgaben nötig sind, sprechen wir vorher mit ihr.
Bastian: Einverstanden. Einen Schlüssel für deine Wohnung brauche ich nur, wenn du am Donnerstag weg bist. Du gibst ihn mir am Sonntag und ich bringe ihn Freitag zurück.
Carla: Gern. Nach jeder Runde schreiben wir kurz in unsere gemeinsame Gruppe, was erledigt ist. Dann wissen wir beide, ob der Hund schon gefüttert wurde.
Bastian: Das ist eine gute Idee. Bei Problemen fragen wir Sophie oder die Tierarztpraxis. Wir verändern seine Pflege nicht ohne Rücksprache.
Carla: Dann machen wir das so. Erst Probetag und genaue Hinweise, dann fünf Tage bei mir. Ich kümmere mich um Morgen und Mittag, du um die Abendrunden.
Bastian: Genau, mit der Änderung am Mittwoch und Donnerstag. Am Freitag holt Sophie den Hund wieder ab, und wir geben ihr alle Sachen zurück.
Wichtige Redemittel aus diesem Dialog
- Einverstanden.
- Warum nicht?
- Ich würde lieber …
- Ich kümmere mich um …
- Dann machen wir das so.
- Ich kümmere mich um … und du um …
- Wollen wir das gemeinsam planen?




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