
B1 Gemeinsam etwas planen – Einen Bücherschrank im Haus einrichten
In dieser B1-Sprechübung planen Sina und Tom gemeinsam: Einen Bücherschrank im Haus einrichten. Du übst Vorschläge, passende Reaktionen und gemeinsame Entscheidungen.
Die Übung trainiert das gemeinsame Planen für Goethe B1 Sprechen Teil 1 und telc B1 Sprechen Teil 3. Aufgabe und Dialog sind selbst erstelltes Übungsmaterial.
Aufgabe – Einen Bücherschrank im Haus einrichten
Sie möchten im Wohnhaus einen gemeinsamen Bücherschrank einrichten. Nachbarn sollen Bücher hineinlegen und andere Bücher mitnehmen können. Der Schrank darf keine Wege blockieren.
Besprechen Sie die folgenden Punkte miteinander. Bringen Sie eigene Ideen ein, reagieren Sie auf die Vorschläge der anderen Person und einigen Sie sich auf einen gemeinsamen Plan.
- Ort und Erlaubnis: Wo darf der Schrank stehen?
- Schrank: Woher bekommen Sie ein geeignetes Möbelstück?
- Bücher und Regeln: Was darf hineingelegt werden?
- Kosten: Wie finanzieren Sie den Schrank?
- Betreuung: Wer kontrolliert und informiert die Nachbarn?
Musterlösung – Dialog
Eine mögliche Lösung mit Sina und Tom:
Sina: Hallo Tom! Ich habe einen Vorschlag. Wir könnten im Haus einen Bücherschrank aufstellen. So müssen gute Bücher nicht ungenutzt in Wohnungen liegen.
Tom: Das ist eine gute Idee. Im Eingangsbereich ist eine Ecke frei. Sollen wir dort ein großes Regal aufstellen? Dann sieht es jeder sofort.
Sina: Ich würde lieber erst die Hausverwaltung fragen. Im Eingang darf kein Fluchtweg enger werden. Vielleicht eignet sich der Gemeinschaftsraum besser.
Tom: Du hast Recht. Ich frage nach einem sicheren Platz. Wir holen keinen Schrank, bevor die Erlaubnis da ist. Was für ein Möbelstück brauchen wir?
Sina: Ein kleiner stabiler Schrank reicht. Meine Tante hat einen übrig, den sie verschenken möchte. Ich schicke dir ein Foto und die Maße.
Tom: Das finde ich gut. Er sollte keine scharfen Kanten haben. Wenn er passt, kann mein Bruder beim Transport helfen. Sein Auto ist groß genug.
Sina: Einverstanden. Für neue Bücher müssen wir nichts kaufen. Jeder kann freiwillig Bücher bringen, die sauber und vollständig sind.
Tom: Warum nicht? Wir brauchen aber klare Regeln. Alte Werbehefte und kaputte Bücher gehören nicht hinein, sonst ist der Schrank schnell voll.
Sina: Genau. Auf ein Schild schreiben wir: Bücher kostenlos mitnehmen oder hineinstellen. Niemand muss zuerst ein Buch abgeben, um eines mitzunehmen.
Tom: Das ist eine gute Idee. Ich schreibe die Regeln in einfacher Sprache. Du könntest am Anfang ein paar Kinderbücher und Romane mitbringen.
Sina: Gern. Was kosten Transport und Schild? Für Papier und Klebeband reichen zehn Euro. Wir teilen die kleinen Kosten durch zwei.
Tom: Einverstanden. Falls mein Bruder Benzingeld braucht, sprechen wir vorher darüber. Mehr als zwanzig Euro insgesamt möchte ich nicht ausgeben.
Sina: Wer prüft später den Schrank? Ich könnte jeden Montag kurz nachsehen, ob alles ordentlich ist und noch Platz für neue Bücher bleibt.
Tom: Ich übernehme jeden Donnerstag. Wenn zu viele Bücher da sind, fragen wir eine Organisation, ob sie einige gebrauchen kann, statt sie ungefragt abzugeben.
Sina: Dann machen wir das so. Erst Erlaubnis und Maße, dann kostenloser Schrank und einfache Regeln. Ich frage meine Tante und bringe Bücher mit.
Tom: Und ich kläre den Platz und den Transport. Sobald der Schrank steht, informieren wir die Nachbarn mit einem kurzen Aushang.
Wichtige Redemittel aus diesem Dialog
- Das ist eine gute Idee.
- Das finde ich gut.
- Einverstanden.
- Warum nicht?
- Ich würde lieber …
- Jeder kann … Euro geben.
- Wir könnten … kaufen.




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