B1 Gemeinsam etwas planen – Ein kleines Fest für internationale Nachbarn planen

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Ein kleines Fest für internationale Nachbarn planen – B1 gemeinsam etwas planen

B1 Gemeinsam etwas planen – Ein kleines Fest für internationale Nachbarn planen

In dieser B1-Sprechübung planen Susanne und David gemeinsam: Ein kleines Fest für internationale Nachbarn planen. Du übst Vorschläge, passende Reaktionen und gemeinsame Entscheidungen.

Die Übung trainiert das gemeinsame Planen für Goethe B1 Sprechen Teil 1 und telc B1 Sprechen Teil 3. Aufgabe und Dialog sind selbst erstelltes Übungsmaterial.

Aufgabe – Ein kleines Fest für internationale Nachbarn planen

Im Nachbarschaftstreff leben Menschen aus vielen Ländern zusammen. Sie möchten ein kleines Fest organisieren, bei dem alle freiwillig etwas aus ihrem Alltag zeigen oder erzählen können.

Besprechen Sie die folgenden Punkte miteinander. Bringen Sie eigene Ideen ein, reagieren Sie auf die Vorschläge der anderen Person und einigen Sie sich auf einen gemeinsamen Plan.

  • Teilnahme: Wie laden Sie alle freundlich ein?
  • Ort und Termin: Wann feiern Sie?
  • Essen: Wie organisieren Sie verschiedene Beiträge?
  • Programm: Was ist freiwillig und für alle verständlich?
  • Aufgaben und Kosten: Wer bereitet Raum und Informationen vor?

Musterlösung – Dialog

Eine mögliche Lösung mit Susanne und David:

Susanne: Hallo David! Ich habe einen Vorschlag. Wir könnten im Nachbarschaftstreff ein kleines Fest für unsere internationalen Nachbarn machen. Dann lernen wir uns besser kennen.

David: Das ist eine gute Idee. Ich würde jede Person bitten, ihr Land vorzustellen und ein typisches Gericht mitzubringen. Dann haben wir ein großes Programm.

Susanne: Ich würde lieber alles freiwillig lassen. Nicht jeder möchte über sein Herkunftsland sprechen oder hat Zeit zum Kochen. Alle sollen auch ohne Beitrag willkommen sein.

David: Du hast Recht. Wir laden einfach zum Kennenlernen ein. Wer etwas aus dem Alltag zeigen oder erzählen möchte, kann das kurz tun. Niemand muss ein Land vertreten.

Susanne: Einverstanden. Samstag von vier bis sieben im Treff wäre gut. Ich frage die Leitung nach dem Raum und der erlaubten Zahl der Besucher.

David: Das finde ich gut. Wir planen zunächst zwanzig Plätze. Nach den Zusagen wissen wir, ob der Raum reicht. Die Einladung schreiben wir in einfachem Deutsch.

Susanne: Warum nicht? Bei wichtigen Informationen können wir mit Zustimmung anderer Nachbarn eine kurze Übersetzung ergänzen. Zeit und Ort müssen für alle klar sein.

David: Eine gute Idee. Für das Essen machen wir eine freiwillige Liste. An jedes Gericht kommt ein Zettel mit Zutaten, damit die Besucher besser auswählen können.

Susanne: Gut. Brot, Obst und Wasser stellen wir als Grundangebot bereit. Dafür nutzen wir nach Absprache vierzig Euro aus der gemeinsamen Veranstaltungskasse.

David: Einverstanden. Weitere Beiträge bleiben freiwillig. Wir erwarten keine teuren Speisen. Die Leitung bestätigt das Budget, bevor wir einkaufen.

Susanne: Das ist eine gute Idee. Für das Programm könnten wir ein einfaches Kennenlernspiel nehmen. Jeder nennt seinen Vornamen und etwas, das er gern macht.

David: Warum nicht? Wer nicht sprechen möchte, kann zuhören. Wir erklären die Regeln langsam. Lange Vorträge wären für einige sprachlich zu schwierig.

Susanne: Gern. Ich kümmere mich um die Einladung und die Liste. Du könntest Tische und Stühle vorbereiten und die Leitung nach dem Küchenschlüssel fragen.

David: Das mache ich. Musik lassen wir während der Gespräche lieber aus. Nach dem Essen können wir leise Musik hören, wenn alle damit einverstanden sind.

Susanne: Dann machen wir das so. Freiwillige Beiträge, einfache Sprache, Samstag von vier bis sieben. Ich sammle Zusagen und prüfe die Einladung.

David: Und ich kläre Raum und Budget und bereite die Tische vor. Nach dem Fest helfen alle freiwillig beim Aufräumen. Niemand muss etwas vorführen, um dazuzugehören.

Wichtige Redemittel aus diesem Dialog

  • Ich habe einen Vorschlag.
  • Wir könnten …
  • Das ist eine gute Idee.
  • Das finde ich gut.
  • Einverstanden.
  • Warum nicht?
  • Ich würde lieber …

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