B1 Gemeinsam etwas planen – Einen Nachhilfeplan für einen Mitschüler erstellen

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Einen Nachhilfeplan für einen Mitschüler erstellen – B1 gemeinsam etwas planen

B1 Gemeinsam etwas planen – Einen Nachhilfeplan für einen Mitschüler erstellen

In dieser B1-Sprechübung planen Monika und David gemeinsam: Einen Nachhilfeplan für einen Mitschüler erstellen. Du übst Vorschläge, passende Reaktionen und gemeinsame Entscheidungen.

Die Übung trainiert das gemeinsame Planen für Goethe B1 Sprechen Teil 1 und telc B1 Sprechen Teil 3. Aufgabe und Dialog sind selbst erstelltes Übungsmaterial.

Aufgabe – Einen Nachhilfeplan für einen Mitschüler erstellen

Ein Mitschüler versteht einige Themen im Deutschkurs noch nicht gut. Sie möchten gemeinsam einen Nachhilfeplan erstellen. Er soll sagen können, was ihm besonders schwerfällt.

Besprechen Sie die folgenden Punkte miteinander. Bringen Sie eigene Ideen ein, reagieren Sie auf die Vorschläge der anderen Person und einigen Sie sich auf einen gemeinsamen Plan.

  • Bedarf: Welche Themen üben Sie?
  • Zeiten: Wann und wie oft treffen Sie sich?
  • Material: Welche Übungen verwenden Sie?
  • Aufteilung: Wer erklärt und wer übt mit ihm?
  • Fortschritt: Wie prüfen Sie, ob der Plan hilft?

Musterlösung – Dialog

Eine mögliche Lösung mit Monika und David:

Monika: Hallo David! Wollen wir das gemeinsam planen? Jonas braucht Hilfe im Kurs. Er hat mich gefragt, ob wir mit ihm einige Themen wiederholen können.

David: Das ist eine gute Idee. Ich würde zuerst alle Grammatikregeln sammeln. Dann arbeiten wir das ganze Heft von Anfang bis Ende durch.

Monika: Ich würde lieber nach seinen konkreten Schwierigkeiten fragen. Vielleicht versteht er die Grammatik, aber die Aufgaben beim Lesen kosten ihn zu viel Zeit.

David: Du hast Recht. Er soll zwei oder drei Themen nennen. Danach machen wir einen kleinen Plan, statt ihn mit dem ganzen Kursstoff zu überfordern.

Monika: Einverstanden. Dienstag und Donnerstag nach dem Unterricht könnte ich jeweils eine halbe Stunde helfen. Wir fragen ihn, ob die Zeiten passen.

David: Das finde ich gut. Ich kann nur am Donnerstag. Du übst Dienstag mit ihm, und Donnerstag sind wir beide dabei. Wo treffen wir uns?

Monika: Im Gruppenraum der Bibliothek wäre es ruhig. Ich frage nach einer Reservierung. Wenn er nicht frei ist, suchen wir einen anderen passenden Raum.

David: Warum nicht? Wir nehmen seine Kursunterlagen und selbst geschriebene Beispiele. Zusätzliche Bücher muss er nicht kaufen. Ich bereite kurze Leseaufgaben vor.

Monika: Eine gute Idee. Ich erkläre Dienstag das erste Thema und lasse ihn danach selbst Beispiele bilden. Wir zeigen nicht nur Lösungen, sondern hören ihm zu.

David: Gern. Donnerstag übe ich das Lesen mit ihm. Du achtest darauf, welche Wörter ihm fehlen. Wir notieren nur die wichtigsten, damit die Liste übersichtlich bleibt.

Monika: Gut. Wir sollten nicht jeden Fehler gleichzeitig verbessern. Wenn er ein Thema verstanden hat, geben wir ihm eine ähnliche Aufgabe zum selbstständigen Üben.

David: Einverstanden. Die Hilfe ist freiwillig und kostenlos. Wenn wir etwas selbst nicht sicher wissen, fragen wir die Lehrerin, statt eine Regel zu erfinden.

Monika: Das ist eine gute Idee. Nach zwei Wochen fragen wir Jonas, was ihm geholfen hat. Dann ändern wir den Plan, wenn etwas nicht passt.

David: Ich würde auch gern kleine Tests machen. Aber wir nennen sie lieber kurze Übungen. Es geht nicht darum, ihm eine neue Note zu geben.

Monika: Dann machen wir das so. Erst Wünsche, dann zwei kurze Termine pro Woche. Ich frage Jonas und reserviere den Raum. Du bereitest die Leseaufgaben vor.

David: Genau. Wir helfen beim Üben, aber er entscheidet selbst, wie viel er zusätzlich zu Hause machen möchte.

Wichtige Redemittel aus diesem Dialog

  • Ich würde lieber …
  • Ich kann … besorgen.
  • Dann machen wir das so.
  • Wollen wir das gemeinsam planen?
  • Wollen wir …?
  • Das ist eine gute Idee.
  • Das finde ich gut.

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