B1 Gemeinsam etwas planen – Einen Freund nach einer Operation unterstützen

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Einen Freund nach einer Operation unterstützen – B1 gemeinsam etwas planen

B1 Gemeinsam etwas planen – Einen Freund nach einer Operation unterstützen

In dieser B1-Sprechübung planen Lea und David gemeinsam: Einen Freund nach einer Operation unterstützen. Du übst Vorschläge, passende Reaktionen und gemeinsame Entscheidungen.

Die Übung trainiert das gemeinsame Planen für Goethe B1 Sprechen Teil 1 und telc B1 Sprechen Teil 3. Aufgabe und Dialog sind selbst erstelltes Übungsmaterial.

Aufgabe – Einen Freund nach einer Operation unterstützen

Ein gemeinsamer Freund ist nach einer Operation wieder zu Hause. Er braucht für einige Tage Hilfe im Alltag. Planen Sie praktische Unterstützung, ohne ihn zu überfordern.

Besprechen Sie die folgenden Punkte miteinander. Bringen Sie eigene Ideen ein, reagieren Sie auf die Vorschläge der anderen Person und einigen Sie sich auf einen gemeinsamen Plan.

  • Bedarf: Welche Hilfe wünscht Ihr Freund?
  • Besuche: Wann und wie lange kommen Sie?
  • Einkaufen und Essen: Was können Sie übernehmen?
  • Haushalt: Welche einfachen Aufgaben erledigen Sie?
  • Absprachen: Wie teilen Sie die Hilfe und informieren den Freund?

Musterlösung – Dialog

Eine mögliche Lösung mit Lea und David:

Lea: Hallo David! Tom ist wieder zu Hause. Ich habe einen Vorschlag. Wir könnten ihm in den nächsten Tagen beim Einkaufen und im Haushalt helfen.

David: Das ist eine gute Idee. Wir sollten ihn zuerst fragen, was er braucht. Vielleicht möchte er nach der Operation auch viel Ruhe haben.

Lea: Stimmt. Ich rufe ihn heute an. Wenn er einverstanden ist, könnte ich morgen Vormittag kommen und seine Einkaufsliste abholen.

David: Morgen Vormittag arbeite ich. Ich würde lieber am Abend kurz vorbeikommen. Dann kann ich den Müll mitnehmen und die Küche aufräumen.

Lea: Das finde ich gut. Wir bleiben jeweils höchstens eine halbe Stunde. Einen langen Besuch mit vielen Freunden planen wir später.

David: Einverstanden. Was hältst du davon, wenn wir auch Essen mitbringen? Er kann im Moment wahrscheinlich nicht lange in der Küche stehen.

Lea: Ich könnte eine Suppe kochen. Ich frage vorher, was er gern isst und ob er etwas nicht verträgt.

David: Gut. Ich würde Brot, Milch und Obst kaufen. Aber ich kaufe erst ein, wenn wir seine Liste haben.

Lea: Ja. Beim Einkaufen müssen wir nicht alles bezahlen. Ich nehme die Belege mit, damit er uns das Geld später geben kann.

David: Die Suppe könntest du ihm als kleines Geschenk bringen. Den Einkauf nach seiner Liste rechnen wir dagegen mit ihm ab.

Lea: Gern. Hast du am Donnerstag Zeit? Dann habe ich einen wichtigen Termin und kann leider nicht zu ihm kommen.

David: Am Donnerstag kann ich nach der Arbeit gehen. Du könntest dafür am Freitag den Einkauf übernehmen. Passt dir das?

Lea: Ja, das passt mir gut. Ich schicke Tom unseren Vorschlag, damit er die Zeiten ändern kann, wenn sie ihm nicht passen.

David: Vielleicht wäre es besser, wenn wir eine gemeinsame Nachrichtengruppe machen. Dann wissen wir beide, was schon erledigt ist.

Lea: Warum nicht? Aber wir fragen ihn vorher. Er soll nicht dauernd Nachrichten beantworten müssen.

David: Genau. Medizinische Fragen bespricht er mit seinem Arzt. Wir helfen nur bei den täglichen Aufgaben.

Lea: Dann machen wir das so. Ich frage heute nach seinen Wünschen und koche morgen. Du kommst morgen Abend und am Donnerstag.

David: Einverstanden. Wir prüfen am Freitag gemeinsam mit Tom, ob er nächste Woche noch Hilfe möchte.

Wichtige Redemittel aus diesem Dialog

  • Was hältst du davon?
  • Das ist eine gute Idee.
  • Das finde ich gut.
  • Einverstanden.
  • Warum nicht?
  • Ich würde lieber …
  • Vielleicht wäre es besser, wenn wir …

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