
Vortrag: Jugendliche und Rauchen
Guten Tag, meine Damen und Herren. Ich begrüße Sie ganz herzlich zu meinem Vortrag. Mein Vortrag beschäftigt sich mit der Frage, warum Jugendliche rauchen und welche Lösungen es gibt. Dabei geht es um mögliche Gründe für den Einstieg und um Unterstützung, die Jugendlichen beim Verzicht auf Zigaretten helfen kann. Ein Grund kann Neugier sein. Manche Jugendliche möchten zu einer Gruppe gehören oder älter wirken. Andere greifen in stressigen Situationen zur Zigarette. Auch Vorbilder im Freundeskreis oder in der Familie können das Verhalten beeinflussen. Nicht alle Jugendlichen haben dieselben Motive; deshalb sollte man ihnen zuhören, statt nur mit Verboten zu reagieren. Der Einstieg geschieht manchmal schrittweise und wird zunächst nicht ernst genommen. Eine mögliche Lösung ist verständliche Aufklärung, die ohne Übertreibung zeigt, wie Abhängigkeit entstehen kann. Schulen können Gespräche und Projekte anbieten, in denen Jugendliche Fragen stellen dürfen. Ebenso wichtig sind rauchfreie Räume und Erwachsene, die sich ihrer Vorbildrolle bewusst sind. Wer bereits raucht, braucht einen Weg zum Aufhören, bei dem er Unterstützung erhält und nicht bloß beschämt wird. Sport, Musik oder andere Aktivitäten können helfen, Stress anders zu bewältigen. Meiner Meinung nach wirken reine Schockbilder oder Strafen nur begrenzt. Jugendliche nehmen Informationen eher ernst, wenn man sie respektiert und ihre Gründe versteht. Gleichzeitig müssen klare Regeln gelten, damit Nichtraucher geschützt werden. Bei einem Freund würde ich nicht vor der Gruppe Vorwürfe machen, sondern unter vier Augen fragen, ob er Hilfe möchte. Ein vertrauensvolles Gespräch kann mehr bewirken als ein Streit. Ein Beispiel wäre eine Schulklasse, in der mehrere Jugendliche in der Pause rauchen. Eine einmalige Informationsveranstaltung wird ihre Gewohnheiten wahrscheinlich nicht sofort ändern. Besser wäre ein längeres Angebot mit Gesprächen, freiwilliger Beratung und Möglichkeiten zum Stressabbau. Wichtig ist auch, Jugendliche einzubeziehen: Welche Unterstützung würden sie selbst nutzen, und welche Botschaften erreichen sie tatsächlich? Zusammenfassend kann man sagen, dass Vorbeugung, gute Vorbilder und Unterstützung beim Aufhören zusammengehören. Damit komme ich zum Ende meines Vortrags. Vielen Dank fürs Zuhören.
Aufgabenstellungen im Buch
Die Aufgabenstellungen findest du in diesem Buch:
👉 Werkstatt B2 – Lehrbuch: Training zur Prüfung Zertifikat B2
Vorträge hören und mitlesen
In diesem Video kannst du die Vorträge hören und mitlesen:
Werkstatt B2 | Sprechen Teil 1: 40 Themen – so hältst du deinen Vortrag!




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